Category: Unsere Larp Rasse: Die Drak’ar



(Ashan in Lauerstellung auf der Jagd mit leicht ausgefahrenen Schwingen)

Ein weiterer Schritt in Richtung „Drak’ar Erwachsen“.

Unsere bisher gespielten erwachsenen Drak’ar hatte bisher keine Schwingen, sondern nur Stümpfe am Rücken, aus Zeiten der Verteidiung des Hortes der Insel Nea beim Krieg gegen die Srrasch und Drachentöter.

Für das Drachenfest 2017 wollten wir uns kurzfristig an dieses Projekt wagen.

Ziele beim Bau der Schwingen:
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– Nicht zu teuer (max 100€ pro Paar)
– Nicht zu schwer (ein Suit alleine wiegt bei Ashan schon 13 Kilogramm an Schuppen ohne Kleidung und Ausrüstung)
– Kampffähig (geht zumindest nicht beim ersten Schlag kaputt, Reparatur vor Ort möglich)

Ausführung:
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Idee:
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– Rückentragemodul aus 6mm PU Hartplastik (leicht und hart).
– Mikrofonarme mit Zugband System zum spreizen der Finger.
– Schwingen können ausgeklappt werden, aber auch sehr nah am Körper gehalten sein (Zelt Begehung, Dungeon, Kampf).
– Problem Hauptpunkt anderer Konstruktionen zuvor gelöst – das Handgelenk für die Fingerknochen ist voll beweglich.
– Darstellung der Fingerknochen mit selbst erstellten Latex Gussteilen
– Mit beweglichen Handgelenken sind die Schwingen auch als Schwingenmantel nach vorne ausgerichtet tragbar

Zwischenergebnis zum Drachenfest:
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Wir arbeiten noch ein paar weitere Details zur Steuerung in Zukunft ein. Das Prinzip hat sich aber bewährt und wird fortgesetzt. Sehr leicht, stabil und flexibel gegenüber Menschenmassen und engen Raum.
Einige Übergänge werden wir optisch noch verbessern nach den ersten beiden Prototypen.

Schwingen ausgebreitet


Auch nach vorn als Schwingenmantel benutzbar

Erfolgreich Kämpfe auf dem DF damit absolviert und auch Waffentraining im Wald.

Spannweite ausreichend. Hier ca 3 Meter.

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Da es seit 2014 einige Änderungen gab, eine aktuelle Sicht auf die Drak’ar:

1) Drak’ar Definition:
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Das Wort „Drak’ar“ stammt aus der Drachensprache –

„Drak“= Drachen und der „Ar“ = Atem,
was in diesem Fall bedeutet, durch den Atem des Drachens geschaffen.
Die Drachengeschaffenen sind als Diener der großen, wahren Drachen geschaffen worden,
sind also nach dem englischem Wort passend sogenannte „minions“.

Mehr zum Intime Larp Hintergrund hier:
http://drachenstreiter.de/HP2014/drakar.html
Wir verraten aber nur Grundlagen des Spiels, keine detailhierten Hintergründe.

2) Drak’ar Projekt:
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Sogenannte Anthro Drachen, also Drachen-anthromorphe Kostüme waren im Larp lange verpöhnt wegen mangelhafter Darstellung und es sollten  meist Drachen selbst sein, dies wurde ihnen nicht abgekauft.

Aus diesem Grund erwuchs das „Dragon minion“ Projekt, den Larpbegriffen High Fantasy (Vielfältigkeit) und Low-Power (keine starken übermenschlichen Fähigkeiten).

3) Drak’ar Suits:
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Drak’ar gibt es in verschiedenen Formen, welche das jeweilige Alter des Drak’ars zeigen.
Es reicht von „Schlüpfling“ bis „Ausgewachsen“.
Ein Schlüpfling sieht eher menschlich aus und verwandelt sich nach und nach in einen Diener.
Auf diese Art können auch Anfänger gut bei uns einsteigen.
Ein ausgewachsener Drak’ar trägt am ganzem Körper Schuppen und drachische Merkmale.
Im Moment arbeiten wir an weiteren Details,
siehe Ende des Beitrags.

Die Herstellung eines Suits dauert ca 5 Monate –
davon ca 3 Monate Herstellung der Einzel Modul Teile
und ca 2 Monate, in denen der Spieler/in ihr Kostüm an seine Wünsche anpasst.

Ein Suit wiegt, je nach Schuppendeckung, zwischen 5 und 14 Kg.
Durch die hautengen Suits trägt sich das Gewicht verteilt und
fühlt sich für den Träger/in nicht besonders schwer an.
Hier ein paar Bewegungs Test Videos:

bzw

4)  Bisherige Drak’ar:
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Eine Auflistung der Drak’ar der letzten Jahre als Sammlung und noch unvollendeten Entwicklung.


Spitzname: “Pakt”
Alter: ca 96 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Silber (Richter), Schwarz (Wächter)

Spitzname: “Ehre”
Alter: ca 93 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Gold (Herrscher), Schwarz (Wächter)


Spitzname: “Treue”
Alter: ca 82 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Grün (Jäger), Gold (Herrscher)

Spitzname: “Instinkt”
Alter: Unbekannt – noch Jungtier Drak’ar
Blutlinie: Kupfer (Späher), Rot (Kämpfer)

Spitzname: “Lilie”
Alter: Unbekannt – noch Jungtier Drak’ar
Blutlinie: Weiß (Heiler), Grün (Jäger)


Spitzname: “Gedanke”
Alter: 80 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Kristall (Bewahrer), Bronze (Strategen)

Weitere Drak’ar, welche im Moment aber nicht bespielt sind:
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Spitzname: “Zet” bzw “Irrlicht”
Alter: ca 20 Jahre – Jungtier
Blutlinie: Gold (Herrscher), Violett (Mischung Blut der Eltern von Blau (Diplomat) und Weiß (Heiler) als Nebenblut)

 

Spitzname: “Traum”
Alter: ca 80 Jahre – mittleres Alter
Blutlinien: Blau (Diplomat), Bronze (Strategen)

Spitzname: “Seele”
Alter: ca 73 Jahr – mittleres Alter Übergangsphase
Blutlinie: Gold (Herrscher), Weiß (Heiler)

Spitzname: “Korall”
Alter: ca 25 Jahre – Jungtier
Blut: Blau (Diplomaten)

4) Drak’ar Entwicklung:
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Es geht immer weiter – hört nie auf.
Für das Jahr 2016 sind folgende Entwicklungen geplant:

a) Schuppenstruktur:
Es wird einige bessere Strukturverläufe in der Schuppenoptik geben,
zB., das die Rückenschuppen Rücken und den ganzen Schwanz herunter führen.

b) Schwingen:
Ein schwieriges Projekt – Robust, praktisch und leicht sollen sie sein.
Prototyp 3.0 wird im Mai in Angriff genommen,
nach unserer Hochzeit.
Bewegliche Schwingen mit Federspannung
und mehreren beweglichen Elementen.

c) Gesicht:
Das glatte Drak’ar Gesicht kriegt ein schupperiges Update für den Übergang.

d) Neue Drak’ar Spieler:
Es wird wohl 2016 2 neue Drak’ar Spieler geben, dazu erst später mehr.
Wir freuen uns jeder Zeit über neuen, begeisterten Drak’ar Nachwuchs,
seien es Schlüpflinge oder ausgewachsene Spieler/innen.

Soweit unsere eigenen Ideen aktuell.
Zwischentermin ist das Conquest of Mythodea Spiegelwelt August 2016.
Habt ihr Ideen oder Anregungen, dann bitte, hinterlässt uns einen Kommentar.
Wir freuen uns über jedes Interesse an der besonderen Form der Darstellung von
Nichtmenschen im Larp, also traut euch, wie wir uns trauen 😉
Denn Mut ist, etwas Neues zu wagen!

Alles Gute und viel Spaß am Larp!


(Bild von Ingo Turnwald – Fest des Traumdorns – Nachtbild im Negativ)

Vorbei!

Die ersten Aufräumarbeiten nach der größten Larp Con Europas sind gemacht.
Wer nicht weiß, was LARP ist – hier gucken:
http://www.larpwiki.de/LARP
Jetzt ist es Zeit Bilder anzugucken und aus den Erfahrungen aus 2015 zu lernen.
Wir haben viele Dinge erlebt und getan.

1) Drak’ar Tests:
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Kostümtests der Drak’ar wurden mit Bravur bestanden.
Keine Schäden, keine sonstigen Schäden trotz Hitze und Kämpfe in Kostümen.
Sogar die Hörner aus Schaumstoff mit flexiblem Halterungskern halten sehr gut.
Definitiv haben sich zahlreiche Köpfe in unsere Richtung bewegt,
wenn die Drak’ar einfach nur vorbei wanderten und oft wurden wir gebeten vor
Kameras zu posieren.
Bisher sind aber vom COM nur wenige Bilder online, leider.
Trotzdem, hier ein paar erste Eindrücke von den Drak’ar Tests bei über 30 Grad Celsius.
Es war wirklich heiß 😉

Bei Nacht mit LED Kristallen als Schmuck:


Tag, im Schatten glitzernd

Wurden mehrfach gefilmt –

Und als Gruppe wahrgenommen

(Quelle dieses einen Gruppen Bilder COM 2015 CD)

2) Conquest of Mythodea Allgemein:
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a) Gelände:
Da Gelände des COM ist wie immer sehr weitgänig. Die Mehrheit holt sich auf Dauer Blasen an den Füßen,
weil das Gelände und die Schauplätze der Kämpfe und Geschichten weit von einander entfernt sind.

b) Sanitäre Anlagen:
Die sanitären Anlagen sind in Ordnung, aber die Reinigung der Toiletten mit Hochdruck Wasserdüse
wird nicht nachträglich wieder getrocknet und selbst im Hochsommer hast du also einen Wasser Boden
in deiner Toilette gehabt.

c) Kosten:
Die Tickets pro Spieler mit 155€ pro Person Conzahler plus bis zu 30€ Voranreise pro Person ab Sonntag
ist überdimensioniert teuer für das gebotene Con. Eigentlich zu teuer zum besuchen.
Die Kontingente der Karten wie Wacken nach Zahlen, nicht nach Datum ist brutal teuer, weil Staffel 1+2+3
sehr schnell vergriffen sind und man schon teils im ersten Monat über 100€ bei 1 Jahr Vorkauf steckt.

d) Plot:
Verwirrend. Die Spiegelwelt ist eine neue Kampagne der Live Adventure Gruppe.
Asiatische Krieger, genannt „die Ratio“ dominieren angeblich das Land.

Außerdem soll in der Spiegelwelt alles tot, kalt und Grau sein-
aber bei über 30 Grad im Schatten, grünen Wiesen und Verschwendungssucht der Stadt,
Ist das schwer auszuspielen.
Die Anleitung des COM Facts, dass „Zuhause einfach alles noch(!) schöner, bunter, besser ist“,
ist einfach aus unserer Sicht mangelnder Wille der Darstellung einer kaputten Welt.
Hier wird vom Organisator stark gespart.
2015 wurde scheinbar der Plot von 2014 wiederholt, da der Plot bereits 2014 gescheitert war.
Nun gescriptet, ging der Plot wohl voran.
Es gibt einige große Plotartefakte, wie den Thron, den Traumdorn, die Bibliothek.

Leider ist der Plot sehr schwer zugänglich, auch wir als Gruppe bereits seit 2007 jedes Jahr auf COM waren.
Plotjäger Gruppen dominieren hier leider die Plots, es sind eigentlich immer die selben Kandidaten.
Probleme:
Unabhängig davon gibt es die SC Gruppierung „Die Eisernen“,
welche uns Nicht-Menschen und auch normale Spieler von Plotlokations nachträglich ausgeschlossen hat.
Beispielsweise waren wir im Traumdorn Plot involviert, aber die Eisernen haben später fast 24h den Zugang
für alle bis auf Eiserne und Plotjäger Eiserne blockiert und gedroht jeden zu erschlagen.
Abseits davon sind viele Eiserne negativ aufgefallen –
spätestens bei den deutlich rechtsradikalen Kampfsprüchen.
Live Adventure vor Ort hat diese Hinweise nicht zur Kenntnis genommen (SL’s).

e) Zeltplatz:
Die Zeltplätze auf COM sind VERDAMMT ZU ENG.
Die Stadt und Wege wurden großzügig für die Sanitäter bemessen, der Rest nicht.
Pro Person wird 15m2 pro Person veranschlagt. Man muss in ein Viertel seiner Wahl ziehen.
Für das Viertel werden wegen Wegen und Plätzen weitere 2,5m2 abgezogen.
Bleibt 12,5m2 pro Person.
Wer nur ein BIWAK Dackelhütten 2x1m Zelt hat, hat keine Probleme.
Wer aber ein ambientiges Ritterzelt oder Sahara Zelt hat,
ist in diesem Maßstab dazu verpflichtet als Gruppenverband zusammen zu ziehen,
mit möglichst wenig Zelten zu kommen, das Vorzelt, Sonnensegel am besten wegzulassen…
Auch hier wird gespart vom Organisator = Weniger Platz pro Person = mehr Gäste.

f) NSCs:
Die Mehrheit der NSCs sind eigentlich GSCs. Diese rüsten sich selber aus, basteln und machen gutes
Charakterspiel und geben Möglichkeit zu interagieren.
Grundkostüme wie Wappenröcke und Rüstungsteile sind von Live Adventure zu kaufen,
aber die Mehrheit der zB Untoten und anderer Rollen sind einfach genial von den NSCs selber
umgesetzt worden. Respekt.

Auch wurden die Drak’ar mehrfach von Untoten Fleisch und Schwarzem Eis zu Duellen gefordert und angspielt.
Die meisten Spieler sehen nicht die Arbeit in Kostümen, aber ganz viele NSCs haben uns darauf angesprochen
und wir haben uns sehr darüber gefreut.

Die Heereswacht bzw Stadtwache sind ein Lager, welches angeblich die Sicherheit des Trosszuges sichern soll.
Als Drak’ar wurden wir spieltechnisch dazu befohlen uns eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ ausstellen zu lassen
und konnten so auch mal ins Lager der Heereswacht.
Außerhalb der Stadt haben wir die Heereswacht aber eher selten gesehen, scheint uns eher als Verwaltungsapparat zu funktionieren,
spielerisch zumeist an Warhammer angelehnt, spielen zumeist auch teils fremdrassenfeindlich.

g) Organisation:
Anwesenheit und Übersicht der Spielleitung war immer flächendeckend vorhanden.
Keine Mängel, top.

h) Spieler:
Die Spielerschaft mit ca 8000 Personen war kleiner als im Vorjahr, zumindest gefühlt.
Sehr gemischte Personengruppen und Einzelpersonen. Viele Congriller.
Leider, siehe auch Plot, ist die Gruppierung der „Eisernen“ viel mit rechtsradikalen Klang unterwegs gewesen.
Dies hat kein gutes Gefühl geben, wenn 25 Personen sich selbst beweihräuchern und dann anfangen Sprüche
wie „Sieg-“ und die anderen schreien „Heil“ zu beschallen. Dann Nicht-Menschen zu beschimpfen und vor die Füße
zu spucken, Durchgang zu blockieren, SS-Soldaten Bibel Parolen auszurufen –
Das alleine ist mit Grund, warum wir als Gruppe stark am überlegen sind zum COM wiederzukehren.
Meldung bei den SL’s gab mehrfach keine Abhilfe.
Trommler aus dem Banner der Einheit haben Nachts Banner der Einheit und Entdecker bis morgens beschallt,
unangenehm laut und unrythmisch. Hier wurde vielmals an die entsprechende Gruppe OT herangetreten
mit geringem Erfolg.
Der heißen Temperaturen wegen waren fast keine gerüsteten Krieger unterwegs.
Auch waren, Tendenz abnehmend, leider immer weniger Nicht-Menschen auf COM unterwegs.
Der Nichtmenschen Negativ Trend wird im Moment bestärkt von typischen Anti Nicht Menschen Fraktionen
und vor allem dem Wetter.
Nicht zu unterschätzen ist, dass die Mehrheit der Nichtmenschen keine Rückmeldung für ihren Aufwand an
Kostümen und eingesetzter Energie erhält, traurig, aber wahr.
Wir selber auf dem COM haben viel positive Rückmeldung zu den Drak’ar erhalten,
freuen uns natürlich über Anregungen, Daumen hoch runter oder Ideen zur Weiterentwicklung durch Kritik.

i) Banner System und Fehler:
Das neue Stadt System, welches Banner und Stadt zu einem Heerzug verseint hat seine Nachteile.
Es gibt kein Bedrohungsgefühl, denn es gibt nur 2 Kampfplätze Wiesen, quasi keine weiteren Kampfzonen.
Positiv, es gab keine (grundlose) Endschlacht.
Identifikation mit den Vierteln oder Bannern im Vergleich zu den alten Elementar Lagern ist nicht existent.
Alles scheint jedem irgendwie Einheitsbrei.
Ohne Angriffe auf die Lager und Leitpersonen zur Identifizierung (früher die Avatare), geht ohne begleitetes bzw
angeleitetes Spielergeschehen in den Lagern deutlich Zusammenhalt verloren.
Nur wenige Viertel können sich identifizieren –
Gerade die GSC bei den Eisernen und anderen Punkten wirkten wir „Kampf auf Bestellung“,
denn es wurden teils NSCs zurück gehalten, bis diese Gruppen als Letzte oder Vorletzte am Schlachtfeld ankamen.
Wir waren im Banner der Entdecker, Viertel der Freidenker, geführt von Peppin.
Er gab sich große Mühe mit Organisation und Hilfe, dafür noch einmal ein großes Danke.
Wir hatten sogar Schattenplätze bis Mittags dank der Bäume zwischen Banner der Entdecker und Einheit.

j) Fotos und Rezensionen:
Es scheint Out zu sein selber Bilder von Fremdpersonen zu machen.
Leider gibt es jedes Jahr weniger Bilder von den Großcons.
Wir als Gruppe haben uns mehrfach auf der COM Bilder CD gefunden,
aber viele haben kein Erinnerungsfoto von sich bekommen können.
Auch ist das Feedback, die Rückmeldung des COM eher von wenigen Meldungen dominiert,
zumindest wenn man 8000 Personen als Maßstab nimmt.
Das muss aber jeder selber wissen, denn nur mit  Rückmeldung kann sich das COM positiv weiter entwickeln.

i) Fazit:
Ein wenig kritisch, aber ehrlich in den Kommentaren.
Die COM Kampagne der Spiegelwelt kommt nur schwer ins Rollen uns bleibt der Mehrheit unverständlich.
Plotmöglichkeiten werden von Spielergruppen stark eingeschränkt.
Plot der Viertel und Banner beruht auf den GSC Gruppen, sind aber auch nur teils zugänglich.
Es gibt Möglichkeiten an Informationen zu kommen, man muss dafür aber Kilometer Blasen an den Füßen
einrechnen (haben wir ^^ ).
Insgesamt ist das COM einer der größten Larp Mittelalter Märkte mit Plotangebot.
Wir überlegen wieder hinzufahren, aber nicht wegen der angebotenen Leistungen,
sondern als Gruppen Treffpunkt, welcher weiterhin zuverlässig jährlich stattfindet.
Drachenfest wird seit diesem COM als neue Option erwogen,
aber das COM 2016 wird im Moment als Jahrestreff wieder eingeplant.

Wir hoffen, dass unsere Rezension einigen Spielern oder NSC helfen kann,
sich für eines der Großcons und deren Viertel zu entscheiden.
Gerne freuen wir uns über Rückmeldung.

 

 

Diese Idee dient Drak’ar Schlüpfling Spielern und auch erfahrenen älteren Drak’ar bei der Darstellung als Hilfe.
Kreative Verwendung ist gefragt.

Zauberspruch „Heilung“ als Rassenmagie:
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Rassenmagie im Larp sollte immer die Rasse unterstützend in der Darstellung sein.
Das Projekt der Drak’ar – siehe hier für mehr Infos –
https://traumschmiede.wordpress.com/2014/06/17/drakar-2014-exoten-rasse-im-larp-part-1/
bzw
https://traumschmiede.wordpress.com/2015/06/01/juni-alles-bluht-und-reift/
ist ein sich entwickelndes Konzept.

Doofe Ideen sind bekanntlich meist die besten.

Personifizierung von Drak’ar Heilung ist möglich?
Ja!
Signifikant in unserer Darstellung sind die Schuppen.
Faden weiter gesponnen-
Ähnlich einem Schuppen Trank projizieren die Drak’ar bei der Heilungsmagie,
in diesem Fall „Wunden schließen“ ihre Rassenmagie auf zB einen Menschen.
Soll ja mal vorkommen 😉
Frische, junge Haut wird hervorgelockt,
ABER
NEBENEFFEKT!
Es bildet sich eine Schlüpfling Schuppenhaut in der Farbe des behandelnden Drak’ars.

Effekt:
Die Wunde wurde einstweilen versorgt, aber nicht geheilt.
Wunde wird aufgetragen und mit Schuppen überragt.
Schuppen, welche abgerieben werden können.

Doofe Idee fordert Umsetzung.
Hier die kleine, spontane Testreihe:

Los geht’s!
SCHUPPENHEILUNG:

A) Schablone für Schuppen herstellen –
Schuppen zeichnen, ausschneiden auf Folie


Schablone fertig.

B) Test 1: Latexmilch Pur
________________
Zuerst eine Wunde gestalten mit Kunstblut

Beim nächsten mal mit Wundschorf, hier nur gerade „Quick and dirty“ Test.
Schablone anlegen-

„Bitte doofen Zauberspruch, Zwiegespräche oder Knurren einfügen“

Weißliche Färbung

Dünn aufgetragen, verschwindet fast auf der Haut.

Erkenntnisse:
Latexmilch trocknet innerhalb von ca 10 Sekunden auf der Haut.
Mit Farbe sind es 15 Sekunden.
Die Schablone kann bereits nach 5 Sekunden abgezogen werden.

C) Test 2: Latexmilch mit Farbe versetzt


In diesem Fall Silber –
Die Schuppen sind sichtbar und haben einen tollen Effekt –

… denn die Schuppen…

Lassen sich wie beim Rubbellos ab „rubbeln“,
reagieren aber sonst kaum auf Einflüsse wie Wasser oder Schweiß.

Also kann nach und nach, sogar ohne Wasser,
die geheilte Person sich die Schuppen selbst wieder entfernen.

Zurück bleiben Rest wie beim Rubbellos,
einfach herunter pusten nach dem abreiben.
Also nix für Reibungsstellen,
ABER
im Gegensatz zu Schminke klappt auf bei
„Bewegungsstellen“ wie dem Gesicht.

D) Testlauf 3: Drak’ar Farbe
So richtig zufrieden war ich noch nicht.
Zwar waren die Schuppen da,
können abgerubbelt werden,
sind aber robuster als Schminke,
doch das „ETWAS“ fehlt.
Also an den Sahnehäubchen gedacht.
Auf das Latex kommt Glitter.

Klingt kindisch, aber es funktioniert und gibt einen tollen Effekt.
Hier die Farbe „Champagner“ (war gerade zur Hand).


Hier bitte kurz Video für Effekt des Glitters anklicken:
(Empfehlung: Bei Qualität, das Zahnrad, auf HD stellen)


Soweit, so gut.
Ein spontaner Abend für Schminke, Spiele, Spaß und Spannung.

Wir hoffen, dass die Spielidee gewinnbringend für die Spieler und das allgemein Spiel sein wird.
Die Grundidee stammt außerdem aus dem Bild einer geschminkten „Meerjungfrau“,
dort aber mit normaler Schminke und einem Netzstrumpf.

Kommentiert bitte,
was ihr zu der Idee meint,
oder wie man diese weiter entwickeln könnte.
Schließlich lebt Larp von der Kommunikation zwischen Spielern 😉
Vielleicht ist es ja nur eine doofe Idee.

1) Homepage Bilder aller Welt:
_________________________
Kaum sind wir von unseren zweiten Con in 2 Wochen zurück,
sehen wir, dass die Bilder der ersten Con (siehe vorheriger Beitrag)
großartige Verwendung finden 😉
Schließlich gibt es nur selten Kommentare oder Kritik, da freut man sich natürlich.
Auf http://www.ancarea.com , eine Conreihe des Conquest of Mythodea (größtes Liverollenspiel Europass)
sind wir als Goldene und Silberner Drak’ar mehrfach(!) im Header zu sehen.

und dann nochmal hier (rechts):

und wir sind ebenfalls auf der Seite des Conquest of Mythodea http://www.mythodea.de noch zu sehen:

Natürlich wurden wir vorher per Email um Erlaubnis gefragt.

2) Desmoceras 2:
______________
Wir sind von der Con zurück, es war mehr los als erwartet, es mehr zu tun, als Zeit vorhanden war 😉
Ein paar wenige Bilder haben wir geschafft zu machen, aber da waren Zufall und Essenszeit die Helfer,
mal ein wenig Erinnerungen zu schaffen. Wo es Plot gab, haben wir als Spieler Bilder Bilder sein lassen
und einfach Spaß gehabt.
Essenz des Plots in Kurzform:
Ein Zirkel von Schwarzmagierinnen lädt ein, zu feiern und einem Zirkus und dessen Schaustellern beizuwohnen.
Das mal wieder alles anders kommt als geplant, war nicht unbedingt zu erwarten.
Unsere Vorbereitung lag mehr bei strategischem Ausruhen und Trinken mit Freunden, Kettenhemden verschönern
und diverse Spiele ausprobieren mit Freunden und werten Gästen.
Daraus wurde:
Amoklaufende Babarentruppen (Gerüchte, die zu Wahrheit wurden),
Schausteller mit unerwarteten Assassinenqualitäten und beinahe Massenmord,
Politische Skandale (durch „Stille Post“ Botschafter mehrerer Seiten),
Heimliche Großritualmagien mit Blutopfern (SCs),
Schwarze Kohorte (Klassische Templar Hexenjäger) schleichen wie Inqusitoren auf Hexensuche umher,
und einiges mehr…

Resümee:
________
Frieden, Lehrstunden, Spiele und vielleicht mal ein (Trainings)Kampf wurden erwartet.
Politische Intrigen, Morde überall und ein permanentes Bedrohungsszenario (durch Spieler und NSC,
wobei die NSC und Spieler nicht wissen, wer Spieler oder NSC teils überhaupt war!)
waren die Realität des Cons geworden.
Mehr als erwartet, anders als erwartet, aber auch nicht schlecht.


Bilder sind hier zu finden:
http://drachenstreiter.de/HP2014/Galerie.html

Jetzt ist erst mal Ruhe vor Con Terminen bis August,
bis Conquest of Mythodea für uns,
außer wir nehmen wieder spontan an Cons teil.
Was bei gewissen Anfragen und Freunden mit dabei natürlich passieren kann 😀

Euch allen viel Spaß und Sonne im Juni 2015!