Category: Con Berichte und Bilder


G42 – Fynjarfest 17 Viviane von Kult und Orden Mutter Merets
06.10.17 bis 08.10.17
NaturfreundeHaus „Moorhaus“

http://forum.drachenreiter.de/index.php/topic,8774.0.html

(Von Links nach Rechts – Mira, Sanura, Bwana, Nala, Ashon und Finnrir)
Kurzfassung Bericht:
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Zusammen mit Freunden haben wir das Reich Walinsi bespielt.
Der Herr, in seiner Sprache „Bwana„, und sein Gefolge zu Besuch auf dem Fynjarfest.
Die Feier der größten Schwäche der Barriere zwischen Leben und Tod.

Da wir zumeist FANTASY Charaktere spielen, war NON-Fantasy Spiel für uns eine tolle Satire.

Kulturelle Differenzen erfolgten mehrfach, taten dem Fest aber keinen Abbruch.
Man wurde statt dessen mit Versuchen überhäuft, eines besseren belehrt zu werden 😉

Mein Charakter Ashon brachte einigen Aufruhr, da aus seiner Sicht der Aberglaube besteht, dass Magie eine Krankheit ist.
Erstaunlicherweise wurde gleich nach Beginn der Con der der Magier Alvin magisch krank…

Ashon und Sanura sind verlobt, aber Nala ist die Gouvernante, welche verhindert, dass die Verlobten sich zu nahe kommen können (und schafften es doch!).


(Sanura wird von Nala belehrt und „behütet“ vor Ashon, bis zur Hochzeit)


(Herr, „Bwana“, dritter Sohn des Felsens, dem König von Walinsi)

Mit Hilfe von Mira hat Ashon ein IT Protokoll in Form von Wissenskarten für Bwana erstellt.
Was IT erlebt und erfragt wurde, ist in die Karten eingegangen, nicht der „wahre Hintergrund“ der SCs.
Die einzelnen Karten dienen IT als Kartei für spätere Zusammenkünfte und militärisches Wissen.

Hier ein Auszug dieser Con als Wissenskarten:
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Hier geht es zu der verkleinerten Auswahl der BestOf Bilder der G42 Con:
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Folge dem Link:
https://photos.app.goo.gl/Wb7LXIMLpIH50WYx2

PS:
Wenn jemand sein Bild offline / gelöscht haben möchte, einfach hier melden, geht auch ohne Anmeldung.

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„Früher war alles besser?!“:
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Ein Rückblick, welcher mir das heutige Larp versüsst.

Seit meinem Einstieg im Larp im Jahr 2000 hat sich zu 2017 einiges verändert.
Was waren, aus meiner Sicht, die einschneidensten Unterschiede zum „modernen“ Larp?

Vorbemerkung:
Larp ist ein einheitlicher Begriff, aber die Qualität von Gewandungen und Ausrüstung sind unregelmäßig in Deutschland verteilt. Besonders in der Frühzeit des Larp, gab es scheinbar eine Kluft von Nord Larp und Süd Larp in Deutschland. Hier aus Sicht Schleswig Holstein.

Retrovision in Bildern:
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Typisch im Jahr 2000:

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a) Waffen:
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a1) Latexwaffen versus Bofferwaffen:
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Aller Anfang ist die Tape alias Boffer Waffe!

Tape, Schaumstoff jeder Art und dazu einen Kernstab aus Holz oder Bambus (Tape verstärkt).
Klingt wie es ist:
Einfach, billig, kreativ, aber teils auch gefährlich.


(Quelle: https://draconis207.deviantart.com/art/boffer-arsenal-3-124484267 )
Vermissen kann man aber die kreativen Waffen, wie z.B. Tape Möbel zum kämpfen oder Kettenwaffen und effektiv nutzbarer Parrierstab mit Kern.

a2) Pfeile und Sicherungen:
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Es gab noch nicht die sogenannten „IDV-Sicherheitspfeile“ zu kaufen.
Pfeile beim Larp waren ausschließlich Eigenbauten und unterliefen einen eigenem Waffen Check.
Auch wurden Bögen bis zu bestimmten Stärken mit einer Zugwage abgemessen.
Häufigste Pfeilsicherung mit Druckverteiler war diese hier:

(Quelle: http://www.aratan.de/pfeilbau.html )
Das alte Design war ein Vorläufer.

Hinweis zu Sicherheitspfeilen:
Aber auch IDV Sicherheitspfeile sind nur ein Markenname und keine echte Sicherheitsgarantie, denn es gibt ja noch den menschlichen Benutzer.
Auf der Con TOF 4 wurde mir z.B. die erste Generation der „Tropfenform IDV Sicherheitspfeile“ ins Auge geschossen, 90 Prozent Netzhautablösung und Gefahr des grünen Starrs – Heilungsdauer ca 18 Monate.
Zum Glück hat es überhaupt geheilt.
Bei einem Kauf empfehle ich, wenn überhaupt, die IDV Flachkopf Pfeile und als Orga verbieten wir aus Erfahrung ale Rundkopf Pfeil Arten.

a3) Der Waffen Check durch die Orga:
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Wo ist der Waffen Check geblieben?

Problem Waffen Check bis  2007:

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Es gab einen einfachen Vorfall auf dem Conquest of Mythodea 2008.
Live Adventure ist der Veranstalter und eigentlich unabhänig von dem Shop Mytholon zu sehen.
Die ersten Chargen der Waffengruppe „Hammerkunst“, Gusswaffen, waren zu hart für den Larp Kampf.
Der Waffen Check von Live Adventure stand in der Verantwortung und hat einen Schnitt gemacht.
Alle Hammerkunst Waffen der schlechten Chargen wurden verboten!
Mytholon hat aber diese Waffen stark vergünstigt auf der COM 08 verkaufen wollen, aber die Spieler konnten vom Gelände verband werden, wenn Sie diese HK Waffen einsetzten.

Lösung Waffencheck 2008:

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Der Waffen Check von Live Adventure steht nicht mehr in der Verantwortung.
Es gibt keinen (kostenintensiven) Waffen Check mehr, statt dessen gibt es neue AGBs.
Die AGBs geben die Verantwortung, eigentlich sinnig, an die Spieler weiter.
Viele private Orgas folgten den Beispiel die Spielerverantwortung zu steigern und Aufwand der Orga zu mindern.

Früher im Jahr 2000:

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Ja, es gab Waffencheck und bei der Masse an Selbstbauten war er notwendig.
Hat aber auch bei der Kontrolle selbst Waffen kaputt gemacht, bzw angebrochene Waffen den Toderstoß gegeben.
Hauptproblem waren die unterschiedlich sicheren Kernstäbe und Sicherungen dieser Zeit.
Die Normierung auf GFK, Fieberglas Kernstäbe kam in den folgenden Jahren als Regel durch.

b) Gewandung:
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b1) Häufigste Gewandungen:
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Nolstalgisch wird man hier schnell:
Piratenhemden und Lederhosen (als Rüstung gewertet) waren verdammt oft gesehen auf Spieler Seite.
Gerade die Schnürhosen und schwarzen Augen Schatten waren im Jahr 2000 im Trend.
Später immer wieder im Fundus der NSC Ausrüstung als Spieler Geschenk an Orgas zu finden.

Einfache Wappenröcke verdecken das Fehlen von Ambiente Gewandung zu dieser Zeit zuverlässig und sorgten in Zeiten ohne Stangenware für Mittelalterfans für Einheitsklamotten.

(Quelle: http://www.uros.de)

b2) Material Verwendung:
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Kleidung muss knistern!

Statt Naturstoffe wie Leinen zu verwenden, ist z.B Pannesamt im Jahr 2000 noch stark  vertreten.

(Quelle: https://www.kleiderkreisel.de/damenmode/lange-pullover/141866414-mittelalter-pannesamt-oberteil-3840-m-larp-pulli)

c) Rüstungen:
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c1) Beliebteste Rüstungen:
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Leder, Pressleder und Blech Platten.

Oft tragen höchstens Ritter mal ein in DM-Zeiten sehr teures, handgefertigtes Kettenhemd von einem Mittelalter Markt oder ersten Larp Online Shops, welche mit Indien Importen günstige Alternativen beginnen.
Dazu gibt es häufiger Plättchen Rüstungen, ein Merkmal dieser Zeit.

(Quelle: http://www.uros.de)
Auch Plattenrüstungen sind auf Cons zu finden, aber noch keine gute Stangenware aus Indien.

So hat zum Beispiel Hammerkunst.de, der Vorläufer von wimmern-arts.de bereits meisterliche Rüstungsprojekte umgesetzt.
Beispiel Hammerkunst Schwertmeister Rüstung links im folgenden Bild – damals noch starker Kontrast der Ausrüstungen von Larpern. Im Trend waren noch scharfe Kanten und Spitzen, gegenüber dem heutigem Trend, alle Kanten so zu gestalten, dass keine Larp Waffen zerstört werden bei Kontakt.

(Quelle: http://www.uros.de)

d) Zelte:
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Wie heute 2017, sind Sahara Zelte, auch Alex Zelte genannt, auf dem Vormarsch gewesen.
Der Unterschied – es gab auf einigen Cons viele OT Zelte, teils sogar 50% IT Zelte und 50% OT Zelte.
Leider gibt es davon gerade keine Bilder zu finden, denn im Analog Fotografie Zeitalter waren Bilder teuer.

e) Charaktere:
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Purer Regelwerksfetischmus, damals 😉

e1) Zählung der Contage:
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Damals oft:
Contage = Macht = Plot!

In Regelwerken wurde mit Hilfe von Contagen (24 Stunden Intime= 1 Contag) ein Charakterbogen nach jeweiligem Regelwerk erstellt. Ganze Contage Excel Listen wurden im Ordner und online geführt, um den Orgas Nachweise der Contage zu erbringen.

(Quelle mit Diskussion: http://phoenixbanner.de/?p=2017)
Im Zeitalter von DKWDDK (Du Kannst, Was Du Darstellen Kannst) mag das komisch klingen.

e2) Kampfansagen Schaden:
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Mit nur einem Schlag jeden Spieler erschlagen…

„4 Direkt!“ (sagt der Dämon zum Ritter und fasst ihm auf die Brust)

Ansagen im Kampf wie „2 – Gesegnet!“ waren an der Tagesordnung im Kampf.
Der Gegner erfuhr den Schadenswert als Zahl gesprochen (meist in Höhe 1 bis 5).
Dazu ein Schadensattribut wie gesegnet, heilig, vergiftet, dunkel und ähnliches.
Ziel war Spielern Charakterschadensentwicklung zu ermöglichen auf der einen Seite,
auf der anderen Seite ohne SL Aufwand einen NSC in einen Endgegner NSC zu verwandeln.
Fremdrassen wie Orks werden einfach grün geschminkt, fertig, kriegen alle Schaden +1.
Elfen und Dunkelelfen Trends, die Farbe schwarz dominiert bei Spielern, gab also für die Rassen vergiftete Klingen inklusive und dunkle Segnungen der Waffen.

(Quelle: http://www.uros.de)
Es gab Todesquoten von Spielercharakteren auf bestimmten Schlachten Cons, welche die Orga entscheidet.

Der Tod des Spielers war fast immer Orga bestimmt, nicht Spieler bestimmt.

Es gab wirklich Spieler mit „haufenweise“ Artefakten zur Steigerung der Kampf Punkte.
Amulett (Oger Körper Stärke +1), Trank (Unsichtbarkeit, Levitation), usw.
Wie in PC Rollenspielen üblich, so auch im Larp, damals.

Regelwerksvorteile, wie oben genannt, waren in Verbindung mit WURFDOLCHEN eine todbringende Gefahr.

f) Cons:
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Telling (erzählte Ansage der Spielleitung, was ein Spieler sich vorstellen soll) dominiert oft den Plotverlauf.
Es gab vergleichsweise wenige Larp Cons und noch keine Internet Kommunities, aber Foren, welche die Tricks zur Darstellung mit einander teilten.

„Ihr seht an dieser Stelle einen riesigen, schlafenden Ent, mit einem leuchtenden Stein an seiner Verbindung zur Erde.“

(Quelle: http://www.chipscholz.com/2013/01/29/5-keys-to-telling-leadership-stories-that-sizzle/)

g) Shops:
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Einkaufmöglichkeiten sind begrenzt auf Märkte und eine Hand voll Online Anbieter.
Schatzkammer, Anderswelt und Drachenei gehörten zu den Bekanntesten Versorgern.
Larpmünzen wurden zu dieser Zeit nur an im Larpkalender.de gemeldete Orgas verkauft, nicht an Spieler direkt, wie es heute üblich ist. Später kam es aus diesem Grund zu einer Münzen Inflation durch direkte Spieler Verkäufe.

Der Tom von Rabenschnabel aka Fantastic Artworks (leider geschlossen) hat zu dieser Zeit meine liebsten Larp Waffen gebaut, von denen noch immer einige mit frischem Latex im Einsatz sind.
Hier auf Frankothingen 1 zu sehen, auf einer meiner ersten Cons, nach TOF Regelwerk.

(Quelle: http://www.uros.de)

h) Fotografie:
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Analoges Zeitalter. Es gibt nur Scans von Bildern aus dieser Zeit.
Keine Smartphones oder Handys mit ersten Foto Möglichkeiten.
Bilder von Cons sind spärlich im Internet zu finden, Videos noch seltener.
Kein Youtube, aber Netzwerke wie Emule, wo bereits erste Larp Videos, wie das bekannte und berüchtigte Lightning Bolt Video.

Es zeigt gut, wie es im Jahr 2000 auf Nord Cons, welche wir besuchten auch aussah.

Ich hoffe euch hat der Rückblick gefallen.
Wir freuen uns über „Likes“ und Kommentare.

„Auf zum Kampfe!“

Es ist immer wieder schön mit Gleichgesinnten einen Action reichen Nachmittag verbringen zu dürfen.

Mal wieder Klingen und Bogen Übungen, als auch Infight Training machen können 😉
Wer wollte, bekam neue Charakter Fotos und Anregungen für zukünftige Bastelarbeiten.

Danach ging es weiter mit Spieleabend und Steaks vom Grill.

Hier Link zur Gallery (unsortiert):
https://goo.gl/photos/MjSmx7Ke3jDWA5rB9

Hier einige Ausschnitte dieses Treffens (organisiert über das drachenreiter Forum):




 

„FREUNDE TREFFEN FREUNDE.“
(Motto des Drachenfest)

Internes Motto des Auslade Teams 2017:
„Schlamm catchen!“

Ein kleines Tagebuch der Larp Con Drachenfest 2017, unterlegt mit Bildern.
Unser zweites Drachenfest Con.
Grünes Lager, gemeinsames Lager mit der anderen Gruppe Norddrachen und uns Drachenstreitern.

A) DAS TAGEBUCH:
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1) Montag:
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Auf zum Drachenfest!

Anreise über die Autobahn bei Starkregen und einem maximal beladenem Auto mit 2 Personen ab 5 Uhr morgens Abfahrt.

Der Regen war weniger das Problem zu diesem Zeitpunkt, sondern, dass das TomTom Navi bei Diemelstadt „Quast“ einen Fahrer eine Abfahrt vor dem Drachenfest Parkplatz direkt durch den Wald lotzen möchte.
Wir raten davon ab „Quast“ direkt auszuwählen, denn „Wethen“, der Nachbarort reicht und ist bereits ab dort beschildert.

Durch den „Quast“ sind wir mitten auf dem Gelände, ca 9:30 Uhr mit Pausen, ohne eine Kontrolle gelandet und mussten erst einmal um das Gelände herum fahren, um unsere Armbänder und Eintrittskarten Kontrolle machen zu können.
Bereits zu diesem Zeitpunkt begann langsam das Schlammageddon auf sämtlichen Wegen.
Tausende Larper strömten bei ständigem Regen über die selben Wege.
Der Rasen der Lager durfte bereits nicht mehr befahren werden. Wir hatten einen Bollerwagen für diesen Fall bereits im Gepäck verstaut, welcher das gesamte Drachenfest für Gepäck, Holz und Wassertransporte benutzt worden ist.

Zusammen mit dem Zwerg waren wir die ersten im Planquadrat Dornenviertel Norddrachen 1 und bauten Zelte auf.

Hier explizit unser mehrfacher Dank an die Orga aus dem grauen Lager in blauer Latzhose und Cappy, dem ausdauernden Ork und den anderen beiden Freunden aus dem, glaube ich, blauen Lager (aus SH). Larper helfen Larpern Berge mit unseren Einkäufen im Bollerwagen zu belämpfen 😉

Nach und nach wurde der Zeltring und das grüne Lager aufgebaut, dass Tor des Lagers stand bereits.
Fotos wurden auf Grund des Wetters bis Mittwoch fast keine gemacht.
Der Leiter des Dornenviertels hat im Vorfeld für seine gemeinnützige OT Vorarbeit auch ein unerwartetes Dankeschön von uns erhalten (Trinkflasche aus Glas mit Leder veredelt) 😉

2) Dienstag:
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Schlammageddon entfaltet sich!


Starkregen, Matsch überall und die gesamte Lager Gruppe unter dem 6x8m Vorzelt.
Problem kam hinzu, wir mussten wegen der Forderung der Nachbarn das Zelt 20cm verschieben, bei Starkregen…
Unser Zelt wurde durch den Wiederaufbau (Spannungsverlust und war bereits durch Dauerregen nass)
UNDICHT = Tropfstenhöhle.
Das machen wir so NIE WIEDER bei permanenten Starkregen.
Vor allem hat der Nachbar seine 20cm dann nicht genutzt, aber uns zur Tropfsteinhöhle gemacht…
Wir mussten in einem anderem Zelt mit unter kommen (bis Donnerstag Abend Lasersonne das Zelt trocknete und wieder bewohnbar machte).


Es regnete Dienstag fast ununterbrochen und Schlammageddon nötigte einen dazu, sich jeden Weg über die Wiesen zu überlegen.
Die Wiesen wurden Matsch, besonders bei Toiletten und Hauptwegen. Die Straßen bekamen große und gigantische Schlaglöcher. An einer Stelle sackte der Rundweg sogar etwas mehr ab.
Die ganze Gruppe half mit vielen Händen und Füßen immer wieder Anreisenden möglichst schnell sich ein trockenes Lager errichten zu können.

Viele überlegten bereits Dienstag Abend wieder abzureisen und taten es auch.

– Keiner war auf Schlammageddon vorbereitet gewesen. –

Alle gingen von Laser Sonne, wie meist zu dieser Jahreszeit, aus.
Bei Regen und Stiefel hohem Matsch waren Kleidung und vor allem Schuhe und Stiefel schnell am Limit.
Kleines Fazit:
Großcon = Gummistiefel einpacken!
Alle anderen haben sich auf Grund der unerwarteten Kälte dick in Loden Umhänge gewickelt.

3) Mittwoch:
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Unerwartetes Time-In und Orga Ansprache ohne Avatarin?

Mittwoch Morgens kam die Ansage, ab ca 12 Uhr langsam in Gewandung zu schlüpfen.
Trotz Zweifeln, konnte wohl die Überschwemmung des Orgabereiches, des Kupfernen Lagers und mit gerissenem Silbernem Lager bewältigt werden.
Spieler räumten selber Wege frei und legten z.B. ihre von eigenem Geld gekauften Strohsachen auf die Wege.

Es wurde sich gewandet und die Stadt besucht, bereits teils vom Schlamm befreit!
Mit Schlamm war es viel brutaler und Stiefel festsaugend.
Erste Regen Pausen bescherten unerwartete Zufriedenheit, Hoffnung und Zuversicht,
dass das Drachenfest DOCH NICHT ABGESAGT werden würde.
Sofort rissen sich alle Lageristen zusammen und begannen Garten und Ambiente ohne Regen aufzubauen.

Zum Glück sind unsere „Drak’ar“ Kostüme aus Voll Guss Latex teilen und haben keine Probleme mit Wasser oder Matsch bekommen.
Mit den Kostümen kann man sogar schwimmen gehen.
Natürlich muss der Schlamm aber zwischendurch mit Schwamm entfernt werden und die Überschuhe für die Krallenfüße durften zeigen, dass diese auch 20cm tiefen Matsch und Schlamm bewältigen können.

Die Drak’ar „Pakt“ und „Ehre“ alias Silber und Gold konnten ihre frischen Schwingen testen.
Auch konnte der frische Drak’ar „Freude“ das erste Mal in den Einsatz geführt werden.
Einen Tag später kam auch die junge Drak’ar „Naiv“ in Gold dazu.

Sollte jemand Bilder von den Drak’ar gemacht haben, bitte meldet euch bei uns im Gästebuch und sendet uns einen Link. Das würde uns sehr freuen. Zwar haben wir viele Larper fotographiert, aber uns selbst kaum.
http://www.12book.de/gaestebuch-5983.html

Spätestens am Abend sind alle in Gewandung mit Arbeits- und Gummistiefeln, denn das Gelände steht noch größten Teils unter Wasser.
Die Stimmung steigt mit den Temperaturen und den ersten Minuten Laser Sonne,
in denen Umhänge nach 2 Tagen zum ersten mal trocknen und das TIME IN angesagt wird.
Die übliche Orga Begrüßung im Lager findet ungewohnt ohne Avatarin statt.
Die Vertreter des Lagers wurden gewählt und die Rudel (spezialiserte Aufgaben Gruppen) stellten sich vor, damit jeder Mann oder Frau sich selber Plot und Abenteuer beschaffen kann.

Mittwoch Abend und die Avatarin taucht unverhofft nach der IT Ansprache in der Dunkelheit auf und gibt Audienzen.
Die Drak’ar, welche sich als Diener gegenüber der Avatarin präsentieren, reichen ihr noch ein Buch als Geschenk, welches wir OT selber zusammen gebastelt (Papier und jede Menge Leder selber gefärbt) und in mehreren Stunden vernäht haben.
Respekt für die Arbeit hinter den Kulissen für den unermüdlichen Einsatz der Avatare im Namen der Drachenstreiter!
Das Geschenk in DinA4 Format, fast ca 1kg schwere Ausführung.

Die übereifrige Heerführung hat bereits kurz nach Time In begonnen mit der Eroberung der Banner.
Aus diesem Grund musste ein Ritual zur Weihung des Kraft Platzes und Banner auf ca Mitternacht vorgezogen werden. Hier wurde ein Plotgegenstand, eine Kette der Suma nach dem Ritual auftauchend gefungen, welche am nächsten Tag weiter bespielt wurde mit Hilfe von Grau und der geheimen Bibliothek.

4) Donnerstag:
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Achtung, fertig, Wettstreit!

Bereits in den frühen Morgenstunden gab es Angriffe auf den Bündnis Partner graues Lager durch das Triumvirat.
Das Rudel der Hirsche stürzte sich in die Stadt, um Artefakte der grünen Könige zu finden, während des Schlachtfeld in Chaos über ging.

Mittags erst konnte wegen Schlammagedon das „Eröffnungsritual“ am großen Ritualplatz vollzogen werden. Hier werden die Bündnisse der Avatare und deren Ziele dem Publikum präsentiert.
Die Eigentümerin von Wyvern und damit Veranstalterin des Drachenfestes war emotional so sehr von der Hilfsbereitschaft und Tatkraft der Mitlarper berührt, dass das Drachenfest nicht abgesagt werden musste, dass diese ihre Rede nicht halten konnte und das Mikrofon abgab.
Gemeinsam hat man sich auf Deutsch und Englisch über die Schlammagedon hinweg gesetzt.
Später lädt bestimmt Wyvern das Video der Eröffnung bei Youtube hoch (Link folgt später per Edit).

Für die Drak’ar ging es später am Donnerstag darum das Artefakt der Kette zu ergründen.
Plots wurden wegen der Verkürzung der Plotzeit teils radikal beschleunigt.
Mit Hilfe des Magie Zirkels des grünen Lagers gingen wir ins graue Lager um Informationen zu sammeln.

(Bild durch Sarah, DANKE)
Über die Informationen des grauen Lagers, kamen wir in das goldene Lager.
Dort erfuhren wir von einer geheimen Bibliothek, welche niemanden heraus lässt, wenn dieser versucht eine Schriftrolle zu entwenden. Mit einem zusätzlichem Schreiber und Branwen bewaffnet, zogen wir zu dem versteckten Hort des Wissens und bekamen  Informationen.
Kurz in die Stadt, etwas essen und trinken, dann weiter plotten über die Schlachtfeld Wiese.

Spieler Ansätze der Stadt Aldarach fanden wir toll.

Altersheim im Handwerksviertel, hier ein „Opa“ Ork mit Pfleger.

Frosthierer Bote, welche Spieler an Spieler Post verteilen, auch die Zeitung der Stadt war vor Ort.
Allerlei Gestalten auf der Suche nach Nahrung und Ausrüstung waren ohne Lagergrenzen anzutreffen.

Geplant ist im Bastelblog auch das Thema PU und Fieberglas Rüstungen (siehe Bild) nachzubauen und Anleitungen zum selber machen online zu stellen (Tipp: Blog abbonieren!)

Auch die „Drachlinge“ geannten Kinder Plot Gruppen konnten wieder ausrücken und eigene Dracheneier erstreiten. Ein sehr guter Ansatz, dass Drachenfest für Familien freundlich zu gestalten.

Die Diplomaten Chor(e) der Lager wurden unter der Sonne wieder hyperaktiv.
Die Avatare konnten sich vor anstürmenden Gesandten und Plottern kaum retten.

Natürlich gab es auch für Avatare scheinbar Pflicht Termine bzw. Pausen.
Z.B. Foto Shootings mit den SL 😉

Bis in die Abendstunden ging es dann weiter mit Ritualen für den magischen Zirkel.

Auch gab es Gäste, welche uns wegen des Blogs und unserer Charakter, bzw. Bastelarbeiten besuchen kamen ^^
Danke nochmal für die Anregungen zur Verbesserung diverser Sachen.
Von 20 Uhr bis Mitternacht übernahm unser Zeltring die Wache „Der Fels“ (Rudel) für das Lagertor.
Das im grünem Lager 4 große Feiern gleichzeitig statt fanden, z.B. Thorstag im Nordwindviertel, verkomplizierte alles, denn das Lager des Wandels schickte mehrfach Spione zur Unterwanderung des Lagers und Verseuchung des Ritualplatzes.

5) Freitag:
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Stadtbesuch, Shopping und Tiere flauschen.

Nach „Pulled Pork“, Milchshake und Kartoffeln geht es wieder Richtung Lager,
nachdem sich die Gruppe in der Shopping Meile ausgetobt hat.

Kämpfe und Raub Überfälle auf dem Rückweg über das Schlachtfeld finden statt.
Waffen-, Rüstungs-, Geld- und Dracheneier Transporte waren an der Tagesordnung.
Reisen in größeren Gruppen und Bewaffnung mit Keksen gegen Wegelagerer empfehlen wir hier.

Nach der Heimkehr ins Lager gab es Anweisungen vom grünem Avatar.
Bei einem Freundschaftsduell mit dem blauen Lager helfen.
20 Mann des ersten und zweiten Rufes des Drachen sollten los ziehen.

Die Duelle erfolgten in mehreren Gruppen, blaues Lager 5 Personen, gegen grünes Lager 5 Personen.
Die Blauen gaben alles, die grünen siegten und feierten mit einem gemeinsamen Umtrunk mit Anwesenheit des blauem Avatar.
Später am Abend privater Plot, Lagerfreundschaften, Besucher Gruppen aus dem Kupfer Lager und Vorbereitung auf die Endschlacht.

– Freitag Abend Dornenviertel Kampf Spezial: –
Spontanes Dornenviertel Turnier der Gruppen und Kämpfer.
Karis, ein Verteidiger und Begleiter der Drak’ar, konnte sich in den mehrstündigen Duellen am Ende gerade so behaupten.
Der Jarl der Norddrachen und Bürgermeister des Dornenviertels Gerald verkündeten kurz vor der Hochzeit von Johann und seiner Gefährtin den Sieg des Kriegers und gaben Prämien aus.
(Hat jemand hier Bilder?)

Sogleich ging es auch um Bündnis Aktivitäten mit Grau und die Nacht wurde lang.

6) Samstag:
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Tag der Endschlacht und Morgenspazierung mit der grünen Avatarin.

Sommerwald und Oak waren ebenfalls wieder mit dabei im Lager, Freunde der Drak’ar.
Wollen wir beim nächsten DF wieder Lager Zirkel Tourismus machen? 😀
Mit der Avatarwache und der grünen Avatarin, sind wir als ihre Diener 9.30 Uhr morgens los, mit einem Spaziergang.
Vom Orgaplex aus ging es zum Lager von Kupfer, die Kupfer Avatarin besuchen und Kupfer Lager angucken.
Die Kupfer Wache hat uns fleißig mit Wasser versorgt *Danke*.
Auch wurden die Drak’ar von einem Kupfer Priester eingeladen als wir vor dem Stadttor zu einem früheren Zeitpunkt waren, ihn im Kupfernen doch mal aufzusuchen, leider ist uns sein Name entfallen, Bruder Miron oder so. Vielleicht lässt sich das aber mal nachholen auf dem nächsten Drachenfest.
Es folgte der Einzug in die Stadt zum Vitalium und danach zum Drachentempel, der leider geschlosssen war.
Zurück zum Lager, die letzten Stunden vor der Endschlacht.

Die Herrführung bei einer Audienz vor der Endschlacht.

Herrführer von den Mac Mahuhns in einer Diskussion.

Aus organisatorischen Gründen haben wir kurz vor der Endschlacht unsere Abreise vorbereitet,
damit wir direkt nach der Endschlacht auf das Gelände und nach Hause fahren können.
Hat im Ergebnis, mit vielen lieben Dank an die Lagergruppe, später sehr schnell geklappt, ohne Wartezeit.

In die Endschlacht sind meine Liebe und ich dann nicht als Combatenten gegangen,
da wir das Schilde schieben und kleine Gruppen mit großen Gruppen nieder drücken nicht spannend finden.
Nächstes Jahr wollen wir im Vorfeld Leute für Duelle begeistern und diese dann bei oder nach der Endschlacht führen.
Nach der Sortierung sind von der Endschlacht ca 325 Bilder von Charakter Portraits aller Lager über geblieben.
Hier ein paar Ausschnitte:


Sieg für Grau mit Hilfe von Bündnispartner Grün.
Für uns nächtliche Abreise vom Gelände ohne Hindernisse oder Wartezeiten.

ENDE

Wir hoffen euch hat unser ungekürzter Einblick in das Drachenfest 2017 gefallen.
Bestimmt ist etwas im Zeitablauf falsch und Rechtschreibfehler passieren.

B) Unsere Bilder vom Drachenfest:
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Bitte meldet euch bei uns in der Kommentar Funktion
(funktioniert ohne Meldung, einfach „Kommentar“ anklicken) oder Gästebuch,
notfalls Email (heavenslash add gmx Deutschland), wenn ihr Bilder verlinken oder publizieren wollt.
Auch nehmen wir auf Anfrage sofort Bilder bestimmter Personen herunter, einfach melden.

Alle Bilder sind im Original als DNG Datei mit 20 bis 30mb Größe, ohne Wasserzeichen zu erhalten.
Auf Anfrage können wir diese gegen eine Spende für die Homepage/Blog geben 😉

Von den über 2000 Bildern sind das hier nur das „Best of“, was bedeutet dass es zu einem Einzelbild meistens auch eine Fotoreihe gibt, welche es nicht in die Galerie geschafft hat:

1) Grünes Lager:
https://photos.app.goo.gl/SC9pi3DxBSOPOjTt2

2) Stadt:
https://photos.app.goo.gl/QMkR0KBIONE8zweF2

3) Schlachtenwiese:
https://photos.app.goo.gl/K7AIAUqElfgDmvpS2

4) Endschlacht:
https://photos.app.goo.gl/PWIzOBNFtaDKTs9B3

Fazit:
——
Trotz Matsch, Regen und Modder werden auch wir nächstes Jahr wohl wieder mit am Start zum Drachenfest auftreten.
Larp, Freunde treffen Freunde.


AlphaCon 12
“Follow the white goat…”
Ein Anfänger-Liverollenspiel vom 19.-21. Mai 2017 in 64747 Breuberg im Odenwald
Veranstaltung der Drachenreiter – http://www.drachenreiter.de/

Wir beide haben dieses Wochenende ein Con auf Seiten der NSC mit Vollverflegung erlebt.

Hintergrund Setting war Karkov- ein russisch angehauchtes Land der Wälder und Ziegen zu Zeiten der guten alten Zaren und Baronien.
Russische Kultur von Wässerchen (Vodka), Gastfreundschaft, Entbehrungen des Sidelungsbaus und der Streitigkeiten der örtlichen Familien (reiche „Stepanow’s“ und fleißig geschäftige“Olow’s“), treffen auf fremdländische Reisende an Tagen des Unglücks.

Hier ist der Link zu den Bildern.

https://goo.gl/photos/obR4LBPeWZjjv1Xd9

Eine Inhalt Zusammenfassung von der Con reiche ich bestimmt später noch nach 😉

Spontan erstellte NSC Charaktere für die Con:

1) Holzfäller Vitali von den Orlow’s:
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„Erst handeln, dann denken, keinen Baumstamm verschenken.“
Doofer Hut Kredo hat immer NSC Wiedererkennungswert.

2) Dunja Stephanow:
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„Für die Familie mit Herz und Seele.“
Ein sich anbahnendes Tächtel Mächtel entstand zwischen beiden NSCs im Verlauf der Con.