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Hier auf Wunsch einiger Bekannter die Anleitung, wie man eine gekaufte Larp Waffe, hier ein Schwert bzw Schwertlanze selber machen kann.

1) Woran erkenne ich, dass die Waffe kaputt ist?
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Ich habe diese Waffe geschenkt bekommen. Nach einem halben Jahr knickte die Schwertspitze zur Seite ab und der Kern wurde neben gebrochenem Schaumstoff fühlbar.
Ergebnis:
Die Waffe ist kaputt – für den sicheren Kampf untauglich.

2) Wie kann ich das selber reparieren?
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Im Shop eine Waffe zu reparieren, ist so kostenaufwendig wie eine neue Waffe, also selber machen ist gefragt.

3) Was benötige ich an Material?
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1 x Isoflex Dose (Larp Waffen Lack)
1 x Bundeswehr Origingl Panzertape (siehe Foto)
1 x Doppelseitiges Klebeband mit Faserverstärkung von Tesa
1 x Uhu Kraft Kleber, Alternativ Leder Kleber von Pattex (gibts im guten Edeka manchmal)
1 x Liter Latexmilch
1 x Farben Acryl (Bemalung)
[1 x Optional Anschnallgurt oder Kofferband (Spitzensicherung Extrem)]

Kosten der Reparatur hängt von der Größe der Waffe ab. Material wird nur anteilig benötigt.

4) Wie beginne ich?
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Waffenspitze vorsichtig wie einen Apfel schälen.



Bruchstelle frei gelegt – jetzt alles Latex entfernen.

Bruchstelle komplett lösen.


Bruchstellen säubern von Kanten und bereits teil gebrochenen Stücken.

Kernstab Sicherung frei legen. Hier gibt es „keine“ seitliche Ausfallsicherung!
Dort wären sonst Platten seitlich der Schwertkante, welche das Reißender Spitze verhindern sollte und die Reparatur unnötig gemacht hätte – hier kurz ein Beispiel Bild einer anderen Waffe mit Ausfallsicherung –

Weiter geht es mit dem frei machen der Bruchstelle um wie bei einem Knochenbruch zu schienen.

Spitze Rest der Stoßsicherung vom Kern entfernen.

Kernstab Sicherung entfernen, Schaumstoff an den Seiten mit Cutter ca 7cm lang öffen.

Original Panzertape (aus dem BW Laden und Internet), Kevlar verstärkt verwenden.
Das billige Tape in Grau ist hier nicht ausreichend!

Kern neu mit Tape in 3 Lagen sichern. Auf die Spitze ein Stück Schaumstoff vorher aufsetzen für den Übergang als Verlängerung von Kern zur Spitze (Beweglichkeit, damit die Spitze nicht zu steif ist).
Mit Panzertape oder starkem Gewebeband wie Kevlar, Gurtmaterial (nicht Leder!) die Ausfalsicherung machen.
Leder wird vom Kleber auf Dauer brüchig und vertrocknet, wird steif, löst sich auf und zerstört die Klebung.

Wir benötigen doppelseitiges fasererstärktes Klebeband von Tesa nun.
Dieses komme auf das Panzertape. Die Oberfläche ist ohne externe Verbindung nicht rau genug, um den Kleber wirklich stark festzuhalten.

Abziehen der Sicherungen

Jetzt Kleber, siehe oben, Leder Kleber oder Uhu Kraftkleber mit viel Lösungsmittel.
Verbinden der Teile und wie einen Bruch mit Kreppband hier schienen beim Kleben.
Zwischendurch mit den Händen Druck auf den Kleber beim antrocknen ausüben, damit der Kleber in jede einzelne Pore geht.

Warten auf den Kleber, drücken nicht vergessen. Verband abnehmen wenn trocken und Luftblasen nachkleben.
Eine saubere Kleber Linie ohne Außenrand ist nötig, jede Linie ist unter Latex zu sehen und wird verstärkt.

Latexen erfolgt wie immer – in vielen dünnen Schichten:
a) Grundierung Latex ohne Farbe 3 Schichten mit Pinsel auftragen, in jede Pore.
b) Latexmilch mit Acryl schwarz färben (es reicht ca 1 zu  20) und ca 4 weitere Schichten mit Schwamm auftragen.
c) Weitermachen bis schwarz deckend ist. Wenn deckend, eine weitere Sicherheitsschicht rauf.
d) Grundierung steht – also kommt jetzt die Farbe. Antrazit Grundierung tupen, Silberspray, Antrazit Spray zum nachdunkeln. Schmuckteile in Kupfer, Messing, Gold nach Bedarf.
e) Lack – Isoflex – rauf mit Pinsel. Dünn. Ca 3 Schichten, nicht mehr, nicht weniger. Verläuft wie Wasser – für eher wie Gel werden lassen, einfach etwas Isoflex in eine Plastik Schale füllen und ca 1 bis 1,5 Stunden warten lassen.

Die Linie der Spitze ist immer noch zu sehen. Aber jetzt gesichert. Wenn ihr noch etwas die Linien angleicht und mit Kleber die Linie weiter abdeckt, verschwindet die Linie mehr und mehr. Je nach Geduld des Waffenmeisters.

Hat auch das geholfen? Dann schreibt kurz zwei Wörter, damit ich mit Freude weiter Anleitungen teilen kann 😉

Viel Erfolg bei der Reparatur eurer Lieblingswaffen!

WORBLA VERSUS PU:
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Wer bereits Erfahrung mit WORBLA gesammelt hat der weiß folgendes über WORBLA:

1) Formbarkeit mit Heißluft Fön
2) Stabilität mäßig
3) Schneidgerät Cutter am besten
4) Linien in Worbla mit Heißluftfön verbreitern sich
5) Worbla ist teuer
6) Worbla ist nur in Spezial Online Läden zu kriegen

Sehr ähnlich dem WORBLA ist ein Material unter dem Namen PU.
Dieses ist Plastik bzw Hartschaumplatten, welche sich wie Plastik verhalten.
Diese sind fast 1:1 wie Worbla zu behandeln.
Mit dem Unterschied, dass PU Platten etwas härter sind UND im gut sortierten Baumarkt erhältlich, in mehreren Größen.
Meine Quelle ist der nächstliegende Baumarkt TOOM.

Die Eigenschaften von PU sind also:
1) Formbarkeit mit Heißluft Fön
2) Stabilität härter als Worbla, aber auch ein wenig biegsam (später mehr)
3) Schneidgerät Cutter am besten
4) Linien in PU Platten mit Heißluftfön verbreitern sich
5) PU Platten können deutlich günstiger als WORBLA sein
6) PU Platten gibt es in gut sortierten Baumärkten

Im Moment teste ich beim SRASCH PROJEKT Teil 3 PU als Rüstung für NSC Teile.
Jetzt versuche ich eine Spieler Rüstung zu testen.

ZIEL:
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1) Grünes Lager auf dem Drachenfest, eine grüne Rüstung muss her.
2) Grünes Lager Wappen muss her

Aktueller Stand:
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Später EDIT Funktion für neue Fotos und Fortschritte.

1) RÜSTUNG IN GRÜN:
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Schwarze PU Platten 3mm Stärke – 150x50cm für ca 13€ pro Platte.
Grundausschnitt für eine Torso Rüstung.
Zuerst der Bauch Schutz Teil:
dsc_0752Platten mit Cutter Messer geschnitten und für den 3D Effekt Ränder ausgeschnitten und aufgelegt.
dsc_0754
Mit Hilfe eines Kanten Hobels, auch Entgrater genannt (Leder Werkzeug), die Kanten abgerundet. Ist wie Holz gefühlt. An der Oberfläche besonders hart, in der Mitte minimal weicher.
dsc_0757
Um Stabilität gegen echte Larp Schläge mit Gewalt zu verkraften, habe ich mich am Bau der Atombombe orientiert. Einfach die Stärke des Material verdoppeln, statt einer Lage immer eine Sicherheitslage von weiteren 100% einbauen. Auf diese Art werden die Platten übereinander gesetzt.  Hier ist jetzt ein Muster, eigentlich für das SRASCH PROJEKT.Aber in diesem Fall für das grüne Lager umgemünzt.
Nachträgliche Umfärbung ohne Probleme möglich (Rot / Schwarz).
Mit dem Brenneisen vertiefe ich die Linien. Aufsatz Strich ist am besten beim langsamen Durchgang.
Den Rand Aufsatz wird mit der Heißklebe Pistole fest verschweißt!
dsc_0766
Mit dem Heißluft Fön kann ich die PU Platten in Form bringen.
Ich markiere die Bereiche auf der oberen Schicht Platte und Unterschicht Platte.
Beide Platten sollen perfekt aufeinander liegen. Heißkleber verbindet die Teile.
Einfach die Heiße Platte auf den Pullover am eigenen Körper drücken,
so wird die Platte anatomisch AN DEINEN KÖRPER PERFEKT angepasst. Beginne aber am besten mit der Innen Platte.
dsc_0771dsc_0780
Auf dieser Grundlage wird der zweite Torso Teil gebaut, Front.

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Es folgt die Bemalung.
Erst weiß Grundierung Acryl, Hellgrün, Ränder Dunkelgrün, Akzente mit Neongrün.
Alles mit einem Schwamm aufgetragen.
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Es folgt die Rückenseite der Rüstung.
DSC_0886.JPG
Es folgen das Finish und Effekt Lack zum versiegeln der Farbe.
Hier werde ich das fertige Produkt und Tests zur Haltbarkeit vorführen.
[Bis später also! Einfach den Artikel wieder laden und angucken!]
Die Rüstung ist relativ leicht und unheimlich stabil!

Was ist außerdem mit PU möglich?

2) Grünes Lager Wappen?

Das Material lässt sich wie Rüstleder mit Punziereisen prägen!
Also habe ich einen Negativ Stempel aus dem PU geschlagen.
Damit kann RÜSTLEDER geprägt werden,
oder einfach Masse geformt werden (Kekse, FIMO, weiteres).

dsc_0631
Oder was wäre mit Schmuck?
Wie Leder behandel ich das PU mit den Punziereisen und harten Eisen.

Dann schneide ich die Ergebnisse vom Hämmern aus
dsc_0434Natürlich könnte ich diesen Schmuck jetzt auf Rüstungen aufbringen.
Das werde ich in Zukunft bestimmt in größeren Außmaß probieren.

Das eigentliche Wappen fürs grüne Lager war der Prototyp für die Rüstung.
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Zeichnung ausdrucken, aufkleben, mit Leder Werkzeug behauen.
Dann Rand ausschneiden und aufbringen. Farbe wie bei der Rüstung aufbringen.
Steht jetzt wie die Rüstug am Rand vor dem Effekt lackieren.
Auf der Rückseite eine 2te Schicht, hier mit LEDER Riemen für das anbringen an einem Breitgurt.
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Dazu Protoyp des Stempels an FIMO AIR getestet.
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Beim nächsten Stempel werde ich die Ränder noch tiefer setzen, damit ich keine Kanten nachmalen muss. Wie gesagt, beim Schild muss noch Effekt Lack rauf, beim Fimo folgt auf der Rückseite LEDER und eine Halterung für Kette oder Gürtel.
Mal angekleidet spontan getestet:
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Für den Grünen! Für den Kreislauf! Auf die Jagd! 😀

Erinnerung:
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Es folgen später Bilder der fertigen Rüstung und der anderen Teile als EDITs!
Einfah Beitrag wieder angucken.
Mehr wird folgen.

Es geht um eine neue Variante des NSC Modells Srasch!

Vorgänger Projekte siehe hier:
Srasch Teil 1
und
Srasch Teil 2

Blog Allgemein:
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Heute benutze ich auch zum ersten Mal den veränderten Editor für Blogbeiträge von wordpresss. Mal sehen, ob das besser klappt als mit dem alten Editor:
1) Nachteil: Keine Bilder per Link von Fremdquellen möglich 😦
Also Bild stark verkleinern und hochladen.
2) Vorteil: Bilder Mosaik automatisch erstellen lassen!
Spart Zeit und große Bilder kleiner machen.

Leider ist in Blogs kaum noch Aktivität seitens der Leser, es gibt kaum noch Kommentare, was der Grund für das Verschwinden vieler alter, guter Blogs ist.
Wollt ihr weiterhin Schreiber motivieren, wären Kommentare nicht schlecht.
Des weiteren wurden meine Arbeiten mittlerweile teilweise kopiert, was wünschenswert ist, aber diese Kopien mit meinen Schnittmustern wurden als eigene Ideen in anderen Blogs ausgegeben, was ich wiederum nicht gut fand.
Ein eindeutiger Hinweis auf den Ursprung würde mir vollkommen reichen.

Das Projekt Srasch 2017!
Langzeitprojekt – Aktueller Stand – Vielleicht EDIT später!

Grundidee:
Ein Stützgerüst für die Modulteile muss her!
Also eine Art Unterrüstung für die organischen Teile,
als Realschutz und für den Tragekomfort!
Ohne war ok, aber nicht optimal, wenn wilde Prügel Spieler Larper drauf los hauen.

1) Ernte:
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Die alten Rest Modulteile wurden von den Teile geernet. Weil durch Larp Cons Dreck, massiv viel Matsch im Spiel war auf NSC Seite, geht es nun daran diese Teile einfach in der Badewanne zu säuber.
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2) Grundgerüst Neu:
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Meine Idee war es einfach PU zu nehmen, Hartplatten aus Kunststoff,
welche mit Heißluftfön bearbeitet werden können.
Hart, stabil und formbar. 3mm dicke Varinte hält Schlägen gut stand.

3) Prototyp Armschienen:
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Aus der Platte für ca 15€ 150x50cm kann man viel machen.
Probeweise eine Armschiene auf die Platte gelegt und abgepauscht.
Ausgeschnitten und mit dem Heißluftfön anatomisch angepasst.
Ergebnis: Sitzt jetzt sogar OHNE SCHNALLEN UND GURTE!
Habe aber sicherheitshalber für Infights noch Klettverschluss angebracht.

4) Beinschienen:
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Test mit Kachel Muster wie bei wattierter Rüstung.
Einfach mit dem Cutter Messer dünn einritzen und mit dem Heißluftfön seitlich pustend vergrößern. Klappt gut und macht Muster einfach zu schneiden und pauschen durch fönen.
Hinweis: Wer zu lange föhnt, macht das Material kaputt. Es wird zu hart und spröde.
Einfach fönen bis es biegsam wird, aber nicht so lange, bis es zu wabbeln beginnt.

5) Torso Rippenkäfig:
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Einfache Idee ist, das Grundgerüst beweglich zu machen.
Bewegliche Elemente, Anatomie entsprechend.
Also dachte ich an eine Art Rüstung,welche Rippen nachempfunden ist.
Der bisher zeitaufwendigste Teil der neuen Rüstung.
a) Rippen:
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Rippen identisch machen und ingesamt 8 Teile vorne und 8 Teile Hinten machen.
Dazu biegen am eigenen Körper.
Um den Prozess zu beschleunigen, wurde die erste alle Rippen nach dem Biegen auf den Tisch getappt und die neuen Rippen an diesem Vorbild direkt darauf gebogen.
Kanten entgraten mit dem Leder Werkzeug nicht vergessen (Schnittkanten entfernen).

Teile mit Leder und Nieten verbinden, damit es zwischen den Teilen beweglich bleibt. Bruchstellen auf diese Art vermeiden und Austauschbarkeit der Teile möglich machen.
Durch die Teile kann neben dem Austausch auch der Abstand der Teile verändert werden für Winter Unter Kleidung oder andere Körper Maße als die eigenen.

b) Brust Bereich:
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Auch hier Beweglichkeit wichtig.
Auf der Grundfläche können, müssen aber nicht, Modulteile befestigt werden.
Also gestalte ich die Teile erst einmal als unabhänige Elemente.
Die Brust Platten bestehen aus 2 Ebenen, um die Leder Verbindungsriemen zu verstecken.
In der Mitte, auf das HERZ kann ein LED gesteckt werden für später.

Entlang eines Metall Kragens habe ich passend zu den Brust Platten einen Kragen gebogen.
Am Kragen werden später die Schulterteile befestigt.
Die Verbindungen werden auch hier mit Leder und Nieten gemacht.
Die zweite Plattenschicht wird die Nieten verdecken.

6) Gürtel und Beintaschen:
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Um die Beintaschen, Oberschenkel Schutz zu halten, benötgt es einen Gürtel.
Diesen habe ich aus 2 ca 30cm langen PU Platten in Gürtelformat vorne und zwei Lederriemen auf der Rückseite mit Gürtelschnalle gemacht.
Darauf kommen die Modulteile.

7) Kopfmaske:
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Das schwierigste Objekt neben dem Gürtel.
Ein Modulguss für den Helm besteht bereits. Dieser wird auf die PU Platte gemacht zum stabilisieren und Schutzwirkung.
Dann wird diese Platte anatomisch angepasst mit dem Heißluftfön.

Darunter kommt aber noch eine Paintball Maske, welche noch bemal werden soll oder eine Stoff Schicht als Haut bekommt. Noch in Arbeit.

Da es seit 2014 einige Änderungen gab, eine aktuelle Sicht auf die Drak’ar:

1) Drak’ar Definition:
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Das Wort „Drak’ar“ stammt aus der Drachensprache –

„Drak“= Drachen und der „Ar“ = Atem,
was in diesem Fall bedeutet, durch den Atem des Drachens geschaffen.
Die Drachengeschaffenen sind als Diener der großen, wahren Drachen geschaffen worden,
sind also nach dem englischem Wort passend sogenannte „minions“.

Mehr zum Intime Larp Hintergrund hier:
http://drachenstreiter.de/HP2014/drakar.html
Wir verraten aber nur Grundlagen des Spiels, keine detailhierten Hintergründe.

2) Drak’ar Projekt:
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Sogenannte Anthro Drachen, also Drachen-anthromorphe Kostüme waren im Larp lange verpöhnt wegen mangelhafter Darstellung und es sollten  meist Drachen selbst sein, dies wurde ihnen nicht abgekauft.

Aus diesem Grund erwuchs das „Dragon minion“ Projekt, den Larpbegriffen High Fantasy (Vielfältigkeit) und Low-Power (keine starken übermenschlichen Fähigkeiten).

3) Drak’ar Suits:
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Drak’ar gibt es in verschiedenen Formen, welche das jeweilige Alter des Drak’ars zeigen.
Es reicht von „Schlüpfling“ bis „Ausgewachsen“.
Ein Schlüpfling sieht eher menschlich aus und verwandelt sich nach und nach in einen Diener.
Auf diese Art können auch Anfänger gut bei uns einsteigen.
Ein ausgewachsener Drak’ar trägt am ganzem Körper Schuppen und drachische Merkmale.
Im Moment arbeiten wir an weiteren Details,
siehe Ende des Beitrags.

Die Herstellung eines Suits dauert ca 5 Monate –
davon ca 3 Monate Herstellung der Einzel Modul Teile
und ca 2 Monate, in denen der Spieler/in ihr Kostüm an seine Wünsche anpasst.

Ein Suit wiegt, je nach Schuppendeckung, zwischen 5 und 14 Kg.
Durch die hautengen Suits trägt sich das Gewicht verteilt und
fühlt sich für den Träger/in nicht besonders schwer an.
Hier ein paar Bewegungs Test Videos:

bzw

4)  Bisherige Drak’ar:
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Eine Auflistung der Drak’ar der letzten Jahre als Sammlung und noch unvollendeten Entwicklung.


Spitzname: “Pakt”
Alter: ca 96 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Silber (Richter), Schwarz (Wächter)

Spitzname: “Ehre”
Alter: ca 93 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Gold (Herrscher), Schwarz (Wächter)


Spitzname: “Treue”
Alter: ca 82 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Grün (Jäger), Gold (Herrscher)

Spitzname: “Instinkt”
Alter: Unbekannt – noch Jungtier Drak’ar
Blutlinie: Kupfer (Späher), Rot (Kämpfer)

Spitzname: “Lilie”
Alter: Unbekannt – noch Jungtier Drak’ar
Blutlinie: Weiß (Heiler), Grün (Jäger)


Spitzname: “Gedanke”
Alter: 80 Jahre – mittleres Alter
Blutlinie: Kristall (Bewahrer), Bronze (Strategen)

Weitere Drak’ar, welche im Moment aber nicht bespielt sind:
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Spitzname: “Zet” bzw “Irrlicht”
Alter: ca 20 Jahre – Jungtier
Blutlinie: Gold (Herrscher), Violett (Mischung Blut der Eltern von Blau (Diplomat) und Weiß (Heiler) als Nebenblut)

 

Spitzname: “Traum”
Alter: ca 80 Jahre – mittleres Alter
Blutlinien: Blau (Diplomat), Bronze (Strategen)

Spitzname: “Seele”
Alter: ca 73 Jahr – mittleres Alter Übergangsphase
Blutlinie: Gold (Herrscher), Weiß (Heiler)

Spitzname: “Korall”
Alter: ca 25 Jahre – Jungtier
Blut: Blau (Diplomaten)

4) Drak’ar Entwicklung:
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Es geht immer weiter – hört nie auf.
Für das Jahr 2016 sind folgende Entwicklungen geplant:

a) Schuppenstruktur:
Es wird einige bessere Strukturverläufe in der Schuppenoptik geben,
zB., das die Rückenschuppen Rücken und den ganzen Schwanz herunter führen.

b) Schwingen:
Ein schwieriges Projekt – Robust, praktisch und leicht sollen sie sein.
Prototyp 3.0 wird im Mai in Angriff genommen,
nach unserer Hochzeit.
Bewegliche Schwingen mit Federspannung
und mehreren beweglichen Elementen.

c) Gesicht:
Das glatte Drak’ar Gesicht kriegt ein schupperiges Update für den Übergang.

d) Neue Drak’ar Spieler:
Es wird wohl 2016 2 neue Drak’ar Spieler geben, dazu erst später mehr.
Wir freuen uns jeder Zeit über neuen, begeisterten Drak’ar Nachwuchs,
seien es Schlüpflinge oder ausgewachsene Spieler/innen.

Soweit unsere eigenen Ideen aktuell.
Zwischentermin ist das Conquest of Mythodea Spiegelwelt August 2016.
Habt ihr Ideen oder Anregungen, dann bitte, hinterlässt uns einen Kommentar.
Wir freuen uns über jedes Interesse an der besonderen Form der Darstellung von
Nichtmenschen im Larp, also traut euch, wie wir uns trauen 😉
Denn Mut ist, etwas Neues zu wagen!

Alles Gute und viel Spaß am Larp!

A) Grundidee Srrasch:

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Feinde der Larp Gruppe Drachenstreiter ( http://www.drachenstreiter.de ).
Gestaltlose Wesen, eine Erinnerung aus alter Zeit, ein Volk, welches wieder Auferstehung feiern möchte. Doch das Volk ist eigentlich ausgestorben und nur die Erinnerung, nennen wir sie „Schatten (=Srrasch)“ ist erhalten geblieben. Um sich wie Geister wieder in die Wirklichkeit zu katapultieren benötigen sie Energie. Energie in diesem Fall emotionaler und magischer Natur. Wie ein Dynamo brauchen sie elementare Bewegung in ihrer unmittelbaren Umgebung, um mit dieser Energie sich zu manifestieren.

Es handelt sich hier um selbst erfundene Wesenheiten der Drachenstreiter Gruppe.
Schatten im Larp unter NSCs (Nicht Spieler Charakteren) sind häufiger zu finden, wir suchen aber nach einer anderen Darstellung, als der zB SCREAM Movie Standard Version eines schwarzen Überwurfes mit Schwarzer

B) Die Darstellung:

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Im Jahr 2011 haben wir bereits ein Srrasch Wesen gebastelt: Siehe hier

https://traumschmiede.wordpress.com/2013/10/05/larp-monster-bau-srasch/

Für 2014 bzw 2015 haben wir eine Version 2.0 überlegt.

1) Rüstungsteile:
Alle Teile sind gegossenes Latex mit Gitter eingegossen als Stabilisator.Damit ziemlich unkaputtbar – das alte Suit ist ebenfalls heil.
2) Suit:
Kein gekauftes Suit, sondern anatomisch besser angepasst, selber nähen.
3) Monster:
Es soll mit Gimmiks sichtbar werden, dass die Schattenwesen sich erst stabilisieren müssen.

 

Beginn des Bau’s eines NSC Srrasch:

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1) Der Suit:

Kein Schminken mehr! Einfach Suit anziehen und fertig!
Fix den passenden Stoff gesucht und gefunden:

Anleitung eines Suit grob hier übernommen:
http://www.stretchy.org/
Alles von Hand genäht!
Erst die Hände….

Dann Torso mit Armen und Beinen verbinden…

2) Das Gesicht:

Um eine Auswahl an NSC Charakteren zu schaffen, haben wir Masken benutzt, als Grundlage und diese dann verändert.
Paintball Masken und alle anderen Arten von Pappmasken und Plastik Masken können genutzt werden.
Einfach die ursprüngliche Maske wandeln.
Hier einige Beispiele:

Eine Mini Bilder Anleitung – Doppelseitiges Klebeband, Stoff mit Muster und sorgsames Kleben:

Der Anfang ist also gemacht – die Person ist unkenntlich geworden, ein NSC ist geboren!
Natürlich bleibt es nicht bei diesem Stand.

3) Verfremdung – Schatten Extremitäten:

Die Monster Bösewichte am Anfang streben danach „Härte“ zu gewinnen, haben es aber nicht sofort. Also nicht nur reden, sondern Darstellung herstellen. Doch wie? Schatten erinnern mich immer an Tentakeln. Stichwort gefunden und los gehts.
Beginn von Schaumstoff und Kleber, welche in Form von Stacheln und Tentakeln gebracht werden.
Damit es nicht nur doofer Schaumstoff ist, überziehen wir diesen Schaumstoff mit dem Stoff (gemustert), indem wir mit der Hand den Stoff um die Strukturen spannen, die Naht hauteng abstecken und anfangen zu nähen. Natürlich von innen nach außen den Stoff nähen und dann umstulpen, damit die Naht später innen liegt und die Maserung außen ist.

Für den Rücken an den Schulterblätter dieses Konstrukt…

Für einen der Arme einen Tentakel Arm Deluxe, ein Drahtgerüst, mit Panzertape geschützt und dann mit Schaumstoff mehrlagig beklebt und am Ende wie die kleinen Tentakel mit Stoff bezogen.

Ein wenig getrickst und abnehmbare Reissack Wurfgeschosse mit Klettband an den Arm gebracht.
Dazu noch eine typische Krallen Hand fehlte irgendwie.
Einfach 1€ Handschuhe genommen, Panzertape, Papier und doppelseitiges Klebeband. Am Ende gelatext.


Damit sind die Mindest Extremitäten von Schattenwesen wie den Srrasch eigentlich erstmal komplett.

4) Die Rüstung:

Der Schatten hat jetzt einen Körper und obskure Extremitäten. Er ist also ein MONSTER. Aber das Monster strebt ja seinen Urzustand an, von also Erinnerung zerfaserter Geist zu etwas solidem, eher menschlicherem Wesen.
Zwei Möglichkeiten einer Siluette Charakter zu geben:
a) Kleidung
b) Rüstung
Für diesen Schatten ist „Krieger“ geplant, also fange ich an eine Rüstung zu bauen.
Normalerweise wäre wie bei den Larpwaffen eine Schaumstoff mit Latexbeschichtung normal.
Wir wollen aber eine Version, welche Formstabil und vor allem haltbar ist.
Also ist die Idee die Benutzung des Lego Prinzips –
bedeutet, dass mehrere Elemente auf Masse gefertigt werden und beliebig kombiniert werden können.

Aus Schaumstoff schneide ich also die Positive, Elemente und brenne Muster ein, damit es nicht zu linear,
nicht wie eine normale Rüstung am Ende aussieht.


Davon mache ich Abgussformen aus Flüssigkeramik mit Hilfe meines Bodens des aus Plastik bestehenden Waschmaschinenkorbes als Gesamt Form der Teile. Große Formen sind immer stabiler als kleine Formen!

Das waren ca 6 Liter Flüssig Keramik. Warum Flüssig Keramik? Weil es nicht porös auf Zeit wird und auch bei Feuchtigkeit nicht seine Struktur auflöst wie andere Abgusspulver und Mischungen.
Formen werden mit Latex abgegossen, hier Rot gefärbt.
Im Prinzip tragen die Srrasch eine rote Rüstung aus Blut und Dunkelheit. Der Praxis halber eigentlich des Farbkontrastes wegen, weil die Schwarz Rot Kombination einfach bedrohlicher wirkt als Schwarz/Grau und andere Kombinationen.

Nach den ersten Schichten füge ich Kaninchen Drahtgitter in die Formen ein. Formstabilität. Keine Kanten, da die Gitter komplett eingegossen werden.

Die Abgüsse brauchen gesamt ca 2 Tage je Schicht, je Season also ca 10 Tage. Müssen danach noch ein wenig an den Ränder sauber entgratet werden. An die 10 Liter Latexmilch sind hier drauf gegangen am Ende der wiederholenden Abgüsse.

Kontrastiv auch einige Elemente in Schwarz gegossen. Die roten Elemente müssen noch lackiert werden.
Vor dem lackieren werden alle Zwischenräume mit einem Feinpinsel in Schwarz gefärbt.
Diese Elemente können nach dem lackieren mit Larp Waffen Lack also zusammengefügt werden.
Normales Garn eignet sich bei Latex Vollguss NICHT.
Die Verwendung  von gewachstem Ledergarn, gerade vorrätig hier, ist am besten und nach einer Nachfärbung nicht mehr am Objekt später wirklich sichtbar.
Mit Klettbändern werden später die Halterungen angenäht und Halterungen am Suit festgenäht.
Hier ein paar Elemente:
Arme:

Beine:

Schultern:

Torso:

Weitere Elemente können  mit dem LEGO System variiert werden.

Hier ein paar Anproben von Rüstungsteilen am Suit:

Soweit so gut. Da fehlten ein noch ein paar Dinge merkten wir bei der Anprobe.
Wir haben die Beintaschen und den Gürtel ergänzt, waren aber noch nicht ganz zufrieden.
Keine Typische Rüstung (+)
Keine Haut aka Mensch zu sehen (+)
Gesamteindruck fehlt aber noch etwas…

4) Waffen:

Ja, ein Schatten / Monster brauch nicht nur Tentakeln für den Anfang, sondern später auch vernünftige Waffen.
Hier kürzen wir einfach mal auf die Ergebnisse ab.
Dolch 1:

Dolch 2:

Dolch 3:

Peitsche (kernlos, aus Schaumstoff geflochten!):

Sense: ( als Aufsatz an einer meiner selbstgebauten Äxte)

 

Handkrallen (kernlos):

5) Helm:

In der Optik fehlte etwas abrundendes. Der Kopf war im Konzept noch unrund im Vergleich zu 1.0.
Also 1.0 Helm genommen und eine Abgussform davon entworfen. Dann über 16 Tage in Schichten gepinselt abgegossen, lackiert und Details eingebracht, mit Drahtgitter verstärkt und die Innen und Rückseiten mit Leder ausgelegt und gefüttert gegen Schläge.

Dann Abguss vom Positiv erstellen:
Dauer Abguss ca 2 Tage und ca 16 Tage jeden Tag 2 Schichten auftragen bis in die Spitzen (schwierig bei gebogener Form!).

Dann mal an eine der Masken fixiert:

6) Aktuell:

Hier Bilder Anprobe mit Helm.
In der aktuellen Planung der Module steht aktuell aus:

1) Umhang:
Rot nach innen und Schwarz nach außen im besonderem Stoffmuster.
2) Tentakel:
Vielleicht noch kleine Schattententakel, welche unter den Rüstungsteilen hervor schauen.

So Bilder vom Probeanziehen:

 

Soweit der Stand – der erste Einsatz ist geplant für das Con Dämonicon 1.
Hier Bilder in Groß anzusehen:

https://plus.google.com/photos/103865246340342240906/albums/5977722715905061857?authkey=CP-fmMT-0KiFGw

Gerne Lob Kritik oder Verbesserungsvorschläge bis zum Einsatz in 2 Wochen.
Alles selber geplant, ausgeführt und ohne Anleitungen erstellt, deshalb für andere mit dokumentiert.
Aufwand bisher ca 4 Monate.