Archive for August, 2017


„Früher war alles besser?!“:
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Ein Rückblick, welcher mir das heutige Larp versüsst.

Seit meinem Einstieg im Larp im Jahr 2000 hat sich zu 2017 einiges verändert.
Was waren, aus meiner Sicht, die einschneidensten Unterschiede zum „modernen“ Larp?

Vorbemerkung:
Larp ist ein einheitlicher Begriff, aber die Qualität von Gewandungen und Ausrüstung sind unregelmäßig in Deutschland verteilt. Besonders in der Frühzeit des Larp, gab es scheinbar eine Kluft von Nord Larp und Süd Larp in Deutschland. Hier aus Sicht Schleswig Holstein.

Retrovision in Bildern:
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Typisch im Jahr 2000:

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a) Waffen:
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a1) Latexwaffen versus Bofferwaffen:
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Aller Anfang ist die Tape alias Boffer Waffe!

Tape, Schaumstoff jeder Art und dazu einen Kernstab aus Holz oder Bambus (Tape verstärkt).
Klingt wie es ist:
Einfach, billig, kreativ, aber teils auch gefährlich.


(Quelle: https://draconis207.deviantart.com/art/boffer-arsenal-3-124484267 )
Vermissen kann man aber die kreativen Waffen, wie z.B. Tape Möbel zum kämpfen oder Kettenwaffen und effektiv nutzbarer Parrierstab mit Kern.

a2) Pfeile und Sicherungen:
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Es gab noch nicht die sogenannten „IDV-Sicherheitspfeile“ zu kaufen.
Pfeile beim Larp waren ausschließlich Eigenbauten und unterliefen einen eigenem Waffen Check.
Auch wurden Bögen bis zu bestimmten Stärken mit einer Zugwage abgemessen.
Häufigste Pfeilsicherung mit Druckverteiler war diese hier:

(Quelle: http://www.aratan.de/pfeilbau.html )
Das alte Design war ein Vorläufer.

Hinweis zu Sicherheitspfeilen:
Aber auch IDV Sicherheitspfeile sind nur ein Markenname und keine echte Sicherheitsgarantie, denn es gibt ja noch den menschlichen Benutzer.
Auf der Con TOF 4 wurde mir z.B. die erste Generation der „Tropfenform IDV Sicherheitspfeile“ ins Auge geschossen, 90 Prozent Netzhautablösung und Gefahr des grünen Starrs – Heilungsdauer ca 18 Monate.
Zum Glück hat es überhaupt geheilt.
Bei einem Kauf empfehle ich, wenn überhaupt, die IDV Flachkopf Pfeile und als Orga verbieten wir aus Erfahrung ale Rundkopf Pfeil Arten.

a3) Der Waffen Check durch die Orga:
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Wo ist der Waffen Check geblieben?

Problem Waffen Check bis  2007:

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Es gab einen einfachen Vorfall auf dem Conquest of Mythodea 2008.
Live Adventure ist der Veranstalter und eigentlich unabhänig von dem Shop Mytholon zu sehen.
Die ersten Chargen der Waffengruppe „Hammerkunst“, Gusswaffen, waren zu hart für den Larp Kampf.
Der Waffen Check von Live Adventure stand in der Verantwortung und hat einen Schnitt gemacht.
Alle Hammerkunst Waffen der schlechten Chargen wurden verboten!
Mytholon hat aber diese Waffen stark vergünstigt auf der COM 08 verkaufen wollen, aber die Spieler konnten vom Gelände verband werden, wenn Sie diese HK Waffen einsetzten.

Lösung Waffencheck 2008:

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Der Waffen Check von Live Adventure steht nicht mehr in der Verantwortung.
Es gibt keinen (kostenintensiven) Waffen Check mehr, statt dessen gibt es neue AGBs.
Die AGBs geben die Verantwortung, eigentlich sinnig, an die Spieler weiter.
Viele private Orgas folgten den Beispiel die Spielerverantwortung zu steigern und Aufwand der Orga zu mindern.

Früher im Jahr 2000:

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Ja, es gab Waffencheck und bei der Masse an Selbstbauten war er notwendig.
Hat aber auch bei der Kontrolle selbst Waffen kaputt gemacht, bzw angebrochene Waffen den Toderstoß gegeben.
Hauptproblem waren die unterschiedlich sicheren Kernstäbe und Sicherungen dieser Zeit.
Die Normierung auf GFK, Fieberglas Kernstäbe kam in den folgenden Jahren als Regel durch.

b) Gewandung:
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b1) Häufigste Gewandungen:
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Nolstalgisch wird man hier schnell:
Piratenhemden und Lederhosen (als Rüstung gewertet) waren verdammt oft gesehen auf Spieler Seite.
Gerade die Schnürhosen und schwarzen Augen Schatten waren im Jahr 2000 im Trend.
Später immer wieder im Fundus der NSC Ausrüstung als Spieler Geschenk an Orgas zu finden.

Einfache Wappenröcke verdecken das Fehlen von Ambiente Gewandung zu dieser Zeit zuverlässig und sorgten in Zeiten ohne Stangenware für Mittelalterfans für Einheitsklamotten.

(Quelle: http://www.uros.de)

b2) Material Verwendung:
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Kleidung muss knistern!

Statt Naturstoffe wie Leinen zu verwenden, ist z.B Pannesamt im Jahr 2000 noch stark  vertreten.

(Quelle: https://www.kleiderkreisel.de/damenmode/lange-pullover/141866414-mittelalter-pannesamt-oberteil-3840-m-larp-pulli)

c) Rüstungen:
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c1) Beliebteste Rüstungen:
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Leder, Pressleder und Blech Platten.

Oft tragen höchstens Ritter mal ein in DM-Zeiten sehr teures, handgefertigtes Kettenhemd von einem Mittelalter Markt oder ersten Larp Online Shops, welche mit Indien Importen günstige Alternativen beginnen.
Dazu gibt es häufiger Plättchen Rüstungen, ein Merkmal dieser Zeit.

(Quelle: http://www.uros.de)
Auch Plattenrüstungen sind auf Cons zu finden, aber noch keine gute Stangenware aus Indien.

So hat zum Beispiel Hammerkunst.de, der Vorläufer von wimmern-arts.de bereits meisterliche Rüstungsprojekte umgesetzt.
Beispiel Hammerkunst Schwertmeister Rüstung links im folgenden Bild – damals noch starker Kontrast der Ausrüstungen von Larpern. Im Trend waren noch scharfe Kanten und Spitzen, gegenüber dem heutigem Trend, alle Kanten so zu gestalten, dass keine Larp Waffen zerstört werden bei Kontakt.

(Quelle: http://www.uros.de)

d) Zelte:
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Wie heute 2017, sind Sahara Zelte, auch Alex Zelte genannt, auf dem Vormarsch gewesen.
Der Unterschied – es gab auf einigen Cons viele OT Zelte, teils sogar 50% IT Zelte und 50% OT Zelte.
Leider gibt es davon gerade keine Bilder zu finden, denn im Analog Fotografie Zeitalter waren Bilder teuer.

e) Charaktere:
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Purer Regelwerksfetischmus, damals 😉

e1) Zählung der Contage:
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Damals oft:
Contage = Macht = Plot!

In Regelwerken wurde mit Hilfe von Contagen (24 Stunden Intime= 1 Contag) ein Charakterbogen nach jeweiligem Regelwerk erstellt. Ganze Contage Excel Listen wurden im Ordner und online geführt, um den Orgas Nachweise der Contage zu erbringen.

(Quelle mit Diskussion: http://phoenixbanner.de/?p=2017)
Im Zeitalter von DKWDDK (Du Kannst, Was Du Darstellen Kannst) mag das komisch klingen.

e2) Kampfansagen Schaden:
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Mit nur einem Schlag jeden Spieler erschlagen…

„4 Direkt!“ (sagt der Dämon zum Ritter und fasst ihm auf die Brust)

Ansagen im Kampf wie „2 – Gesegnet!“ waren an der Tagesordnung im Kampf.
Der Gegner erfuhr den Schadenswert als Zahl gesprochen (meist in Höhe 1 bis 5).
Dazu ein Schadensattribut wie gesegnet, heilig, vergiftet, dunkel und ähnliches.
Ziel war Spielern Charakterschadensentwicklung zu ermöglichen auf der einen Seite,
auf der anderen Seite ohne SL Aufwand einen NSC in einen Endgegner NSC zu verwandeln.
Fremdrassen wie Orks werden einfach grün geschminkt, fertig, kriegen alle Schaden +1.
Elfen und Dunkelelfen Trends, die Farbe schwarz dominiert bei Spielern, gab also für die Rassen vergiftete Klingen inklusive und dunkle Segnungen der Waffen.

(Quelle: http://www.uros.de)
Es gab Todesquoten von Spielercharakteren auf bestimmten Schlachten Cons, welche die Orga entscheidet.

Der Tod des Spielers war fast immer Orga bestimmt, nicht Spieler bestimmt.

Es gab wirklich Spieler mit „haufenweise“ Artefakten zur Steigerung der Kampf Punkte.
Amulett (Oger Körper Stärke +1), Trank (Unsichtbarkeit, Levitation), usw.
Wie in PC Rollenspielen üblich, so auch im Larp, damals.

Regelwerksvorteile, wie oben genannt, waren in Verbindung mit WURFDOLCHEN eine todbringende Gefahr.

f) Cons:
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Telling (erzählte Ansage der Spielleitung, was ein Spieler sich vorstellen soll) dominiert oft den Plotverlauf.
Es gab vergleichsweise wenige Larp Cons und noch keine Internet Kommunities, aber Foren, welche die Tricks zur Darstellung mit einander teilten.

„Ihr seht an dieser Stelle einen riesigen, schlafenden Ent, mit einem leuchtenden Stein an seiner Verbindung zur Erde.“

(Quelle: http://www.chipscholz.com/2013/01/29/5-keys-to-telling-leadership-stories-that-sizzle/)

g) Shops:
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Einkaufmöglichkeiten sind begrenzt auf Märkte und eine Hand voll Online Anbieter.
Schatzkammer, Anderswelt und Drachenei gehörten zu den Bekanntesten Versorgern.
Larpmünzen wurden zu dieser Zeit nur an im Larpkalender.de gemeldete Orgas verkauft, nicht an Spieler direkt, wie es heute üblich ist. Später kam es aus diesem Grund zu einer Münzen Inflation durch direkte Spieler Verkäufe.

Der Tom von Rabenschnabel aka Fantastic Artworks (leider geschlossen) hat zu dieser Zeit meine liebsten Larp Waffen gebaut, von denen noch immer einige mit frischem Latex im Einsatz sind.
Hier auf Frankothingen 1 zu sehen, auf einer meiner ersten Cons, nach TOF Regelwerk.

(Quelle: http://www.uros.de)

h) Fotografie:
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Analoges Zeitalter. Es gibt nur Scans von Bildern aus dieser Zeit.
Keine Smartphones oder Handys mit ersten Foto Möglichkeiten.
Bilder von Cons sind spärlich im Internet zu finden, Videos noch seltener.
Kein Youtube, aber Netzwerke wie Emule, wo bereits erste Larp Videos, wie das bekannte und berüchtigte Lightning Bolt Video.

Es zeigt gut, wie es im Jahr 2000 auf Nord Cons, welche wir besuchten auch aussah.

Ich hoffe euch hat der Rückblick gefallen.
Wir freuen uns über „Likes“ und Kommentare.

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(Ashan in Lauerstellung auf der Jagd mit leicht ausgefahrenen Schwingen)

Ein weiterer Schritt in Richtung „Drak’ar Erwachsen“.

Unsere bisher gespielten erwachsenen Drak’ar hatte bisher keine Schwingen, sondern nur Stümpfe am Rücken, aus Zeiten der Verteidiung des Hortes der Insel Nea beim Krieg gegen die Srrasch und Drachentöter.

Für das Drachenfest 2017 wollten wir uns kurzfristig an dieses Projekt wagen.

Ziele beim Bau der Schwingen:
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– Nicht zu teuer (max 100€ pro Paar)
– Nicht zu schwer (ein Suit alleine wiegt bei Ashan schon 13 Kilogramm an Schuppen ohne Kleidung und Ausrüstung)
– Kampffähig (geht zumindest nicht beim ersten Schlag kaputt, Reparatur vor Ort möglich)

Ausführung:
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Idee:
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– Rückentragemodul aus 6mm PU Hartplastik (leicht und hart).
– Mikrofonarme mit Zugband System zum spreizen der Finger.
– Schwingen können ausgeklappt werden, aber auch sehr nah am Körper gehalten sein (Zelt Begehung, Dungeon, Kampf).
– Problem Hauptpunkt anderer Konstruktionen zuvor gelöst – das Handgelenk für die Fingerknochen ist voll beweglich.
– Darstellung der Fingerknochen mit selbst erstellten Latex Gussteilen
– Mit beweglichen Handgelenken sind die Schwingen auch als Schwingenmantel nach vorne ausgerichtet tragbar

Zwischenergebnis zum Drachenfest:
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Wir arbeiten noch ein paar weitere Details zur Steuerung in Zukunft ein. Das Prinzip hat sich aber bewährt und wird fortgesetzt. Sehr leicht, stabil und flexibel gegenüber Menschenmassen und engen Raum.
Einige Übergänge werden wir optisch noch verbessern nach den ersten beiden Prototypen.

Schwingen ausgebreitet


Auch nach vorn als Schwingenmantel benutzbar

Erfolgreich Kämpfe auf dem DF damit absolviert und auch Waffentraining im Wald.

Spannweite ausreichend. Hier ca 3 Meter.

Fallen, welche uns das Leben stellt – heute Larp 🙂

Es gibt 2 Arten von Fallen beim Larp –

1) Telling bzw Zettel Fallen:
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Du liest einen Zettel (oder Ansage einer Orga vor Ort) und dir wird gesagt was IT passiert.

2) Echte Auslöser Fallen:
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Damit beschäftigen wir uns in diesem Beitrag.

Fallen im Larp sollten ohne Aufsicht der SL funktionieren und auch nächtlich Wirkung zeigen.
Hier einige Beispiele die wir selber gebaut und bereits in der Anwendung auf Cons bewundern durften.

Kategorien:
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A) Mechanisch
B) Elektronisch
C) Chemisch

A) Mechanisch
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Unsere eigene Bärenfalle mit Mausfallen Spannung und Schaumstoffmaul, verstärkt mit Lederkern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bärenfalle als Wippe (Quelle: http://www.inlarp.de/von-privat-privat/8403-sammlung-zu-verkaufen.html)

 

 

 

 

 

 

 

 

Klebeband Zugschnur festkleben und mit zB Auslöser Steinschlosspistole verbinden.
(Quelle: https://www.pinterest.de/pin/511651207643623384/)

Schatztruhen am Wegesrand können mit einfachen Fallen ausgerüstet werden, im Video sind Beispiele.

Einfache Mehl Explosion durch eine Mine.
Geht ebenfalls mit einer Wippe, einem Ballon und einem Nagel!

Alternative Trittauslöser als Mine mit Explosionsgeräusch.

Dungeon Falle – Silvester Luftschlangen Spray als selbstauslödende Falle, funtkioniert auch mit Signal Horn.

B) Elektronisch:
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Flashbox (Lichtblitzfalle)

Elektrische, sehr einfache Druckplatte.
Einfach mit 2 Schwämmen und 2 Platten einen Kreislauf schließen und damit einen Geräusch Effekt (hier Motor) oder Licht auslösen. Vorteil einer solchen Platte ist die Versteck Möglichkeit.
(Quelle: http://www.instructables.com/id/Quick-n-Easy-Halloween-Pressure-Plate/)

Einfacher, batteriebetriebener Bewegungssensor mit Licht. Mit Farb Folie davor gut als Magie.
Kostet gerade mal ca 8€ und kann auch für andere Fallen mit eingesetzt werden.
(Quelle: https://www.amazon.de/batteriebetrieben-integrierter-Bewegungsmelder-D%C3%A4mmerungssensor-Tageslicht/dp/B002BX173I/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1503645375&sr=8-2&keywords=bewegungsmelder+batterie)

Alternativ einfach die bekannten Fallen im Innerem einer zu entschärfenden Bombe unterbringen.
(Quelle: https://mortalmagus.deviantart.com/art/Omega-Reactor-471159520)

C) Chemisch:
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Leuchtfallen Auslöser mechanisch, Effekt aber chemisch. Selbsterklärend.

Alternativ Statt einer Leuchtfalle geht die Mäusefallen Variante auch mit Steinschloss Pistolen Knaller.
S_IMG_0439
Einfachste Sprengfalle, bestehend aus einer Wäscheklammer und einfacher Spielzeug Pistolen Knaller Ladung. Einziger Nachteil – reagiert schnell auf Feuchtigkeit.
(Quelle: http://www.larpbasteln.de/index.php?func=43)

Hier noch ein guter Hinweis Link zur Orga Einteilung von Larp Fallen:
http://www.larpwiki.de/FallenArten

Hat euch die Sammlung gefallen?
Wir freuen uns über Ergänzungen und Likes 😉

Unübersehbar = Plot!
Stichwort „Eye-catcher“ alias Blickfang.

Häufiges Problem der Orga ist es oft, NSCs den nötigen Respekt zu verschaffen.
Oft ist finanziell keine Leistung der Orgas mit Spielerbeiträgen möglich,
große oder teure NSC Projekte darzustellen.
Der NSC bringt den Plot, muss aber auch als dieser erkennbar sein.

Kleines Geld – große Effekte – möglich?

Über die Jahre habe ich einige Tricks, welche auch für Plot Elemente missbraucht werden können kennen gelernt oder gebaut.
Hier ein paar Beispiele mit einfachen Mitteln große Wirkung zu erzielen:

1) Größe ist ALLES!:
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Hier einige Varianten für Je mehr Größe, desto mehr Effekt bei Spielern.
Wenn das große Objekt selbst oder etwas am Objekt leuchtet oder hervor ragt,
ist dieses quasi sofort plotrelevant für Spieler, auch wenn die Orga das verneint 😀


a) Projekt Skeletor (Höhe ca 3,50m):
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Idee war ein Skelett, welches von Hexen beschworen wird, welche die Untoten NSC wiederbeleben soll.
Nicht für Kampfeinsatz gedacht, aber für Lichteffekte und zerstörbares Herz.

Anforderungen:
-„Nachtleuchtend“ ,“Kampffähig“ und „Big“ (aus Entfernung erkennbar )
Zusammen mit Lord Kosh dauerte die Umsetzung ca 3 Wochen im Hochsommer auf Grund der Trockenzeit von Pappmachee.

Material:
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Kosten Gesamt  ca 35€
– Metallstangen als Gerüst (hier Reste aus Firma, gratis)
– Pappmachee (Papier Müll und Kleister in rauen Mengen kostet fast nichts)
– Stoff
– Nachtleuchtfarbe optional mit LED

Idee:
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Umsetzung:
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Am Rucksack haben wir mit Metallrohren eine Verlängerung angebracht für die Maximalhöhe bis Kopf.
Mit Weidenzaun Draht haben wir die Rippen und Hände vorbereitet.
Die Arme mit Drahtseilen und Rohren, bis in die Hände gehend.
Die Lenkung der Arme wird mit Stäben durchgeführt – Ringe wurden deshalb im Pappmachee versteckt.

Nach ca 15 Lagen Pappmachee kam die Nachtleuchtfarbe und Lack als Schutz vor dem Wetter.

Final eine Art Kleidung, unter welcher der Rucksack und Lenkstangen Träger verschwindet.
Optional ein rot leuchtendes Herz kann im Rippenbogen eingesetzt werden.
Mit Hilfe von Klettbändern können an den Händen Gegenstände befestigt und aufgenommen werden.

Hinweis:
Pappmachee lackeriert ist sehr hart und hält interessanter Weise viele Jahre, auch wenn Larper mit allen Waffen darauf einschlagen besser, als viele andere Bauweisen.

Auch Stand zur Frage, bei einem andern Projekt nach der selbe Bauweise Tentakeln aus Schatten zu bauen.
Lenkung der Tentakel bzw Schattenstacheln über NSC wie beim PFAU Projekt.

Nicht nur die Körper Höhe ist variabel für den Plot, sondern auch die Breite.


b) „Being horny!“:
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Groß und markant, Hörner.
Egal, was es ist, mit großen Hörnern wird es gefährlich.

Gebaut von einem ehemaligen Larper, wurde an einen Fundus verkauft.
Einfach ein Fell Suit (Kosten ca 20€) mit Hörnern (ca 25€) kombinieren und ein einfacher Plot Gegenstand ist entstanden, an den sich jeder erinnert und hinter dem Alchemisten und Magier her sind.

Material:
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– Plastazote 55 auf dem Schildbau 25mm (Hörner selbst)
– Latex und Isoflex Lack
– Fellsuit beliebiger Farbe
– Fell und Haare zur Befestigung am Kopf(helm)
– alles weitere optional (Fahrrad Helm Grundlage)

Bauweise ist quasi ein Helm mit Hörnern aus Schaumstoff. Die Hörner werden mit einer großzügigen Lage eingefasst am Rand (ca 15cm hoch) und die Lage wird am Helm vernietet oder vernäht.
Jeder kann den Kopf dann nehmen oder als IT Gegenstand verarbeiten.

Weitere Variante eine großen NSC Plot Elements durch Breite.


3) Träume bringender PFAU:
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Auch als Wasser oder Feuer (Rot statt Blau) Element, je nach Farbe verwendbar.
Auf der selben Con wie der Minotaurus ein von Spielern inszenierter NSC, welcher Breite nutzt, um Eye Catcher und damit Plot zu symbolisieren.

Material:
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– Stoff ca 25€
– Holzstäbe ca 12€

Aufbau des Pfau ist einfach eine Halbkreisfläche mit Holzstäben, gehalten von NSC.
Am besten Nachts einsetzen mit Licht auf den Front NSC.
Traumführer und Geschichtenerzähler(in) in diesem Fall.

 

2) Eigene Schlachtfeldbeleuchtung mitbringen:
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Auch die Technik zählt, nicht nur die Größe:
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Neben der Größe kann auch LED Technik viel ausmachen.
LED Technik gibt es gut und günstig für alle Lebenslagen, mann muss nur das Suchwort kennen.

a) Projekt Srrasch:
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Hier im Blog bereits vorgestellt sind die „Srrasch“ die Feinde der „Drak’ar“.
Um schnell eine NSC Armee böse und günstig zu gestalten gab es folgende Wünsche aus der Gruppe:
– Einfach zu bauen
– Modulteile von Fertiganbietern nutzen
– LED Technik mit LASER bitte
Also Morphsuit (ein Schatten Modell) mit Rüstung.

Material:
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– Morphsuit (ca 30€)
– Biker Schutz (ca 20€)
– Latex zum gießen und Lack ( ca 50€)
– Fahrrad LED mit Lasern (ca 8 Euro pro Stück)

Aufbau:
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Silikon Kautschuk Gussformen herstellen.
Teile vernieten und an den Biker Schutz nieten.
LED’s befestigen. Fertig.



Rücksicht und Respekt vor dem Eigentum anderer Leute ist im Larp oberstes Gebot.

Doch was ist, wenn das Gebot der Con die ungewohnte Eigenheit ist, dass IT Elemente wirklich OT zerstört werden müssen?

Hier Beispiel Althea 2 Con in Schleswig Holstein.
Tore mussten wirklich zerstört werden um Eintritt zu erlangen –
Grundlagen eines Bastlers aus Kiel waren Papp Konstruktionen und Styropor Wände und organische Elemente.


Mit ihren Larpwaffen standen die Spieler ungläubig vor dem Tor sollten das Tor zu Fall bringen.
Ein Rammbock wurde improvisiert.


Teile der Festung wurde von einem Dämon in Besitz genommen.
Der Gegner war also die Burg und seine Bestandteile mit zusätzlichen Stachelarmen, Barrieren und Organen an Wänden usw.

Das Prinzip wurde auch auf anderen Cons verwendet:

a) Zerstörbare Zwischenwände (im Dungeon):
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Auf „Kampf um die Thorsburg“ Con auf der Schwalbenburg wurde auf dem Dachboden ein Tuch-Dungeon gebaut. Der Tuch Dungeon hatte zu den Nebenräumen Wände aus Stytopor, gestaltet als Wand mit Fackel Halterung. Im verstecktem Raum gab es Schätze und Plot Hinweise.
Die Wände konnten ausgehoben oder OT zerstört werden.

b) Zerstörbarer Altar:
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Meiner Erinnerung nach haten die SFFS (Schleswiger Freunde des Fantasy Spiels) eine Variante gebaut.
Ein Altar (OT Gundbau ein Tisch aus Holz, der Rest aus Styropor) wurde entweiht.
Besonderheit:
Die neue Schriftzeichen waren auf die oberste Lage Styropor geschnitzt.
Es gab unter der ersten Schicht Styropor aber sichtbar eine zweiter Schicht.
Wurde die erste Schicht zerstört, gab es eine Zwischenschicht (Hohlraum).
Darunter waren die ursprünglichen Zeichen, welche für ein Ritual benötigt wurden.